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Sehen Sie auf dem Bild Marilyn Monroe oder Albert Einstein?

Hype um diese optische Täuschung

Faszinierender Test: Sehen Sie Einstein oder Monroe?

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München - Ein YouTube-Video geht derzeit um die Welt. Der Clip dreht sich um ein Bild, das Albert Einstein oder Marilyn Monroe zeigt - je nachdem, wie gut die Augen des Betrachters funktionieren. Machen Sie den Test:

Erst vor wenigen Wochen diskutierte das Netz wie wild über ein Kleid, das manche Menschen in den Farben Blau und Schwarz und andere wiederum in Weiß und Gold sahen. Experten erklärten, dass das Gehirn denjenigen, die ein weiß-goldenes Kleid sahen, einen Streich spielte.

Nun wurde ein YouTube-Video mit einem sogenannten Hybrid-Bild ins Netz gestellt, das ein weiteres optisches Phänomen aufdeckt. Entwickelt wurde das Hybrid-Bild, das sowohl Albert Einstein als auch Marilyn Monroe zeigt, bereits 1994 am MIT in den USA - und zwar von der Wissenschaftlerin Dr. Aude Oliva und ihrem britischen Kollegen Philippe G. Schyns. Sie legten das unscharfe Bild von Marilyn Monroe und das schärfere Bild von Albert Einstein übereinander. Die beiden Fotos waren nur insofern bearbeitet worden, dass alle Linien auf dem Einstein-Bild geschärft und alle Konturen auf dem Monroe-Bild für das Experiment weich gezeichnet waren. 

Die YouTube-Stars Mitchell Moffit und Greg Brown haben das damals kreierte Foto nun in einem der Videos für ihren Kanal AsapSCIENCE verwendet. Die beiden wollen normalen Menschen die Welt der Wissenschaft auf unterhaltsame und leicht verständliche Art und Weise nahebringen - und haben damit viel Erfolg. Moffit und Brown haben ein Buch geschrieben und inzwischen über 3,7 Millionen Subscriber auf ihrem YouTube-Kanal. Das aktuelle Video (siehe unten) mit dem Titel "How good is your Eyesight?" (deutsch: "Wie gut ist deine Sehkraft?") wurde innerhalb von nur zwei Tagen mehr als 1,6 Millionen Mal geklickt (Stand: 4.4.2015) - und regt im Internet zu Diskussionen an.

Einstein oder Monroe? So funktioniert der Augen-Test

Und so funktioniert der Test: Wer vor dem Bildschirm sitzt und Albert Einstein sieht, der darf sich freuen - die Augen funktionieren so, wie sie sollen. Wer aus einer so kurzen Distanz allerdings nur Marilyn Monroe sieht, der sollte überlegen, ob er oder sie demnächst nicht mal einen Termin beim Augenarzt macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kurzsichtigkeit vorliegt, ist dann ziemlich hoch.

Doch woran liegt das? Aus der Ferne nimmt das Auge normalerweise eher die verschwommenen Konturen von Marilyn Monroe wahr. Je näher man dem Bild kommt, desto mehr erkennt man die feinen Linien und Details des Einstein-Fotos. Wer den Effekt testen will, sollte aufstehen und einige Schritte vom Bildschirm zurückgehen. Beim einen früher, beim anderen später verändert sich das Bild schließlich. Interessant ist es auch, das zusammen mit einer anderen Person auszuprobieren, weil der Punkt, an dem sich das Foto vor unseren Augen verändert, bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Besonders gut ist die Sehkraft, wenn man auch in großem Abstand zum Bildschirm immer noch Albert Einstein erkennen kann. Das ganze hängt davon ab, wie gut sich die Augen fokussieren und Details wahrnehmen können.

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