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Christina Estrada wurden 53 Millionen Pfund zugesprochen.

Sie forderte sogar das Vierfache

Teure Scheidung: Sie kassiert 62 Millionen Euro

London - Der Scheidungsausgleich von umgerechnet 62 Millionen Euro reicht Christina Estrada nicht. Das Ex-Model forderte noch mehr - mit einer kuriosen Begründung.

Diese Scheidung ist richtig teuer: Ein saudiarabischer Geschäftsmann muss seiner Ex-Frau 53 Millionen Pfund (62 Millionen Euro) zahlen. Ein entsprechendes Urteil fällte am Freitag ein Gericht in London. In dem Scheidungskrieg hatte das aus den USA kommende Ex-Model Christina Estrada ursprünglich sogar umgerechnet 230 Millionen Euro verlangt.

Wie die Daily Mail berichtet, setzte Estrada diese Summe aus folgenden Forderungen zusammen. Unter anderem brauche sie:

  • 1 Million Pfund (1,2 Millionen Euro) für Kleidung - pro Jahr. Davon etwa 40.000 Pfund (47.000 Euro) für einen neuen Pelzmantel und 83.000 Pfund (97.500 Euro) für 15 neue Cocktailkleider.
  • 58.000 Pfund (68.000 Euro) gehen für zwei Luxushandtaschen drauf, 23.000 Pfund (27.000 Euro) zusätzlich für sechs "normale" Handtaschen und 35.000 Pfund (41.000 Euro) für 10 Clutches.
  • 4.000 Pfund (4.700 Euro) für 15 Sonnenbrillen.
  • 2,1 Millionen Pfund (2,5 Millionen Euro) jährlich für Reisen.
  • 335.000 Pfund (393.000 Euro) um ihr 7-köpfiges Hauspersonal in London zu bezahlen, inklusive Chauffeur und hauseigenen Butler.
  • 26.000 Pfund (30.500 Euro) um ihre Handyrechnung zu bezahlen.
  • 9.400 Pfund (11.400 Euro) jährlich für vier Flaschen ihrer Gesichtscreme.
  • 247.000 Pfund (20.900 Euro) für die Präsidenten Suite im Pariser Ritz Carlton, wo sie im Oktober Urlaub macht. 
  • 62 Millionen Pfund (72,8 Millionen) für ihr neues Traumhaus - oder ein Haus im Wert von 55 Millionen Pfund (64,6 Millionen Euro) in Eaton Square, zuzüglich 6,5 Millionen Pfund (7,6 Millionen Euro) für Renovierungsarbeiten.

"Daran bin ich gewöhnt"

Außerdem fordert sie einen Diamantenring im Wert von 10 Millionen Pfund (11,7 Millionen Pfund) von ihrem Mann zurück. "Ich war ein internationales Top-Model", hatte die 54-Jährige vor Gericht argumentiert. "Ich habe bisher dieses Leben gelebt. Es ist das, woran ich gewöhnt bin."

Die Millionensumme zahlen muss der saudiarabische Milliardär Scheich Walid Juffali. Der 61-Jährige hatte sich ohne das Wissen seiner Ehefrau nach islamischen Recht von ihr scheiden lassen und 2012 eine 25-jährige Libanesin geheiratet - ebenfalls ein Model. Ihr Ehemann bot ihr laut Daily Mail zunächst 37 Millionen Pfund (43,5 Millionen Euro) sowie weitere 2 Millionen Pfund (2,3 Millionen Euro) jährlich über fünf Jahre hinweg. Estrada lehnte ab.

"Ich bin mir völlig bewusst, dass das spektakuläre Leben, dass Walid und ich geführt haben, ein extremer Ausnahmefall ist", erklärte Estrada am Freitag und fügte mit Blick auf das Urteil hinzu: "Ich verstehe sehr gut, wie das in der Welt aufgenommen werden kann."

Teure Scheidungen gibt es in der Promi-Welt öfters: Die Ex-Frau von Silvio Berlusconi bekommt jedes Jahr 36 Millionen Euro. Amber Heard verlangte zuletzt 50.000 Dollar pro Tag von ihrem Ex Johnny Depp.

afp

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