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Die französische Modemarke Louis Vuitton hatte auf dem Roten Platz als Werbemaßnahme einen Riesen-Koffer aufgebaut.

Teurer Werbegag

Wegen Riesen-Koffer: Modehaus droht Geldstrafe

Moskau - Als Werbegag hatte die Modemarke Louis Vuitton auf dem Roten Platz einen Riesen-Koffer aufgebaut. Das kam bei Behörden nicht gut an: Sie drohen mit einer hohen Geldstrafe.

Wegen eines gigantischen Werbepavillons in Form eines Koffers auf dem Roten Platz in Moskau droht einem großen Modeunternehmen nun eine Geldstrafe. Die Höchststrafe für unerlaubte Werbung betrage 500 000 Rubel (rund 11 100 Euro), schrieb das Boulevardblatt „Komsomolskaja Prawda“ am Samstag. Nach heftigen Protesten hatten die Behörden den Abbau angeordnet. Kritiker hatten argumentiert, der 10 Meter hohe und 34 Meter lange Bau am Mausoleum von Revolutionsführer Lenin versperre die Sicht auf die historischen Sehenswürdigkeiten.

Das Modehaus Louis Vuitton zeigte sich erstaunt: Vorstandschef Michael Burke betonte Medien zufolge, das Nobelkaufhaus GUM habe den Koffer als Bestandteil der Feiern zu seinem 120. Jubiläum eingeplant. Das GUM hingegen teilte mit, der Pavillon sei größer ausgefallen als vereinbart.

afp

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