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Der Leichnam eines in Thailand gefundenen, toten Hirsches, schockiert gerade den Rest der Welt (Symbolbild).

Obduktion liefert Ergebnisse 

Die Obduktion eines toten Hirsches schockt - Fund in Magen liefert erschreckende Ergebnisse 

Was man in Thailand nun im Magen eines verstorbenen Hirsches gefunden hat, dürfte nicht nur überzeugte Umweltaktivisten entsetzen. 

  • In Thailand wurde ein toter Hirsch gefunden.
  • Der Leichnam des Tieres wies allerdings keine äußeren Verletzungen auf. 
  • Stattdessen lieferte die Obduktion erschreckende Ergebnisse.

Thailand - In Zeiten von Klimaprotesten und der „Fridays for Future“-Bewegung scheint der Umweltschutz geradezu zum Dauerthema geworden zu sein. Bei manchem Menschen scheint dessen Dringlichkeit allerdings immer noch nicht angekommen zu sein, wie besonders entsetzliche Bilder eines toten Hirsches aus Thailand beweisen. Denn das Tier starb keineswegs an sichtbaren Verletzungen, sondern aus einem weitaus dramatischeren Grund - und der ist in erster Linie durch Menschenhand verschuldet. 

Thailändischer Hirsch verstirbt an verschlucktem Plastikmüll

Ein Strohhalm im Cocktail, der Kaffee to go auf dem Weg zur Arbeit oder der verpackte Salat im Supermarkt - unser Plastikkonsum ist immens. Welche entsetzlichen Folgen das für unsere Umwelt hat, zeigt ein Beispiel aus dem thailändischen Khun Sathan National Park, in dem zuletzt ein toter Hirsch gefunden wurde. 

Wie verschiedene Medien, unter ihnen zum Beispiel die britische CNN, berichten, wäre das Tier etwa zwei Tage, bevor man den Leichnam entdeckt hat, verstorben. Sein lebloser Körper wies allerdings keine äußerlichen Verletzungen, wie Schnitte oder dergleichen, auf. 

Stattdessen brachte die Obduktion des Rotwilds die schockierende Wahrheit ans Licht. Im Magen des verstorbenen Hirsches wurden nämlich ganze sieben Kilogramm Müll gefunden - hauptsächlich Plastiktüten oder Gummihandschuhe, Handtücher und Herren-Unterwäsche. Wie ein Post auf dem Twitter Account des Departments of National Parks, Wildlife and Plant Conservation - also des zuständigen Amtes für Nationalparks, Tierwelt und Pflanzenschutz - zeigt. Folglich sei das Tier an der Kombination jener verschluckten Abfälle und seines hohen Alters verendet. 

Rund die Hälfte des weltweiten Plastikmülls stammt aus Südostasien

Wie die CNN unter Berufung auf einen Bericht des Ocean Conservancy und des McKinsey Centers weiter berichtet, sollen gut die Hälfte des Plastikmülls, den man in den Ozeanen der Welt findet, von China, Indonesien, den Philippinen, Thailand und aus Vietnam stammen. 

Eine Situation, die weltweit dringend geändert werden müsse, wie der Direktor des Khun Sathan National Parks, Kriangsak Thanompun, zitiert wird. Laut ihm zeige das jüngste Beispiel des toten Hirsches, dass der Verbrauch von Einweg-Plastik auf jeden Fall reduziert werden müsse. Stattdessen fordert Thanompun, umweltfreundliche Produkte zu verwenden. 

Video: Berühmtes Seekuh-Baby ist tot, dabei wäre ihr Tod vermeidbar gewesen

Diesen Vorsatz haben auch deutsche Discounter bereits gefasst: So wollen zum Beispiel Penny und Rewe dank einer radikalen Änderung 160 Tonnen Plastikmüll einsparen. Zuvor wurde bereits der Verdacht laut, der deutsche Plastikmüll könne in Kürze auch das Mittelmeer verpesten. 

Menschliche Hinterlassenschaften wurden jüngst auch einem Waschbären in Erfurt zum Verhängnis. Das Tier labte sich an Glühweinresten und torkelte daraufhin betrunken über den Weihnachtsmarkt. Ein Jäger erschoss das Tier.

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