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Der rote Koffer von Margaret Thatcher hat einen neuen Besitzer.

In London

Thatcher-Auktion bringt 4,5 Millionen Euro ein

London - Eine Auktion mit persönlichen Erinnerungsstücken der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher (1979-1990) hat in London über 4,5 Millionen Euro eingebracht.

Für die 185 Gegenstände aus dem Besitz der einstigen Eisernen Lady, die vor zwei Jahren starb, erzielte das Auktionshaus Christie's bei der Versteigerung weit mehr als erhofft, berichtete die Agentur PA in der Nacht zum Mittwoch.

Teuerstes Stück war das Modell eines amerikanischen Weißkopfadlers mit eingravierten "besten Grüßen von (US-Präsident) Ronald Reagan", der statt für erhoffte 8000 Pfund gleich für 266 500 Pfund an einen anonymen Käufer ging. Thatchers berühmter roter Regierungskoffer, in dem sie wichtige Dokumente verstaute, kam für 242 500 Pfund unter den Hammer.

Selbst Thatchers Roben aus dem Parlament fanden Interessenten, ebenso wie ihr Hochzeitskleid aus dem Jahr 1951, das für 25 000 Pfund veräußert wurde.

An der sechsstündigen Auktion beteiligten sich Interessenten aus 41 Ländern auf allen Kontinenten - teils auch Online. Die Versteigerung soll am Mittwoch fortgesetzt werden.

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