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Pferdequäler misshandeln Stuten - Kripo ermittelt in sieben Fällen (Symbolfoto).

Brutale Tierquälerei 

Pferdequäler misshandeln Stuten - Polizei ermittelt in sieben Fällen

Die Taten der Tierquäler sind schockierend: Pferde werden in der Nacht auf angegriffen und an ihren Genitalien verletzt. Die Kripo in Thüringen steht vor einem Rätsel.  

Suhl -  Es sind einfach grausige Vorfälle, die Pferdebesitzer in Thüringen erleben müssen. Und diese Tierquälereien häufen sich. Allein im vergangenen Monat berichtet die Polizei Suhl über drei missbrauchte und verletzte Pferde. 

Pferde brutal missbraucht: Vorfälle häufen sich 

Der jüngste Fall hat sich demnach in der Nacht zum Dienstag (23. April) ereignet. Die Stute stand in der Nacht auf einer eingezäunten Pferdekoppel in Unterkatz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen).  Dienstagfrüh stellte die Besitzerin mehrere Schnittwunden und Hämatome im Genitalbereich der Stute fest, die tierärztlich versorgt werden mussten. Lebensgefahr bestand für das „Pferd zum Glück nicht“, wie die Polizei mitteilt. Doch die Polizei ermittelt und sucht Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können. Denn, es ist nicht der erste Fall von Tierquälerei in der Region. 

Pferdehasser verletzt Stute mit tiefen Stichen im Scheidenbereich

Zwei Wochen zuvor war eine Stute mit schweren Schnittverletzungen auf einer Koppel eines Gestüts in Springstille (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) aufgefunden worden. Die Stute musste sofort tierärztlich versorgt werden. Nur eine Not-Operation konnte das Leben des Tieres retten, so die Polizei. Diese erschütternde Tat geschah am Mittwochnachmittag (11. April 2019) zwischen 12.00 Uhr und 16.30 Uhr, berichtet die Polizei. 

Am Samstagmorgen (6. April 2019) eine Stute auf einer Pferdekoppel in Trusetal (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) durch Schnittwunden im Genitalbereich schwer verletzt. Das Pferd musste durch einen Tierarzt notversorgt werden.

Im März waren bereits Pferde in Waltershausen (Kreis Gotha) und in Wutha-Farnroda (Wartburgkreis) mit einem spitzen Gegenstand im Bereich ihrer Geschlechtsorgane verletzt worden. Insgesamt habe es seit Jahresanfang sieben Fälle von Tierquälerei auf Pferde in ganz Thüringen gegeben, berichtet das Nachrichtenportal insuedthueringen.de. Um das weitere Vorgehen abzustimmen, wollen sich die zuständigen Polizeiinspektionen in den nächsten Tagen bei den Ermittlungen abstimmen.  

Eine schockierende Erfahrung mit einem Tier machte auch ein Mann auf einem Waldspaziergang. Der Mann lieferte sich einen Kampf mit einem Bären, der schnell zur Nahtoderfahrung wurde. Daraufhin verschleppte der Bär den Mann in seine Höhle - einen Monat verbrachte das Opfer in der Bären-Höhle, wie extratipp.com* berichtet.

Immer wieder erschüttern Missbrauch von Stuten: Ein 21-Jähriger hatte mehrfach Pferde in Ebersberg (Bayern) sexuell missbraucht, wie Merkur.de* berichtet. Der Mann musste sich vor Gericht verantworten. 

Ein Bio-Bauer erwischte auf frischer Tat, laut extratipp.com*, einen fremden Mann, wie der sich an seiner geliebten Eselstute zu schaffen machte.

Eine Reiterin aus Norwegen sorgte für Aufregung, weil sie ihr eigenes Pferd gegessen hat. Sie erhielt daraufhin sogar Morddrohungen. 

*Merkur.de und *extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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