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Die Plane an einem Baugerüst am Potsdamer Platz in Berlin hängt nur noch in Fetzen herunter.

Bis zum Abend ist mit Sturmböen zu rechnen

Ein Toter und Sturmschäden in Berlin, Brandenburg und Hamburg

Hamburg - Nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Woche fegt ein heftiger Sturm über den Nordosten. Ein Mensch stirbt, die Feuerwehr rückt zu hunderten Einsätzen aus.

Bei einem schweren Sturm ist am Samstag ein Autofahrer in Brandenburg tödlich verletzt worden. Ein Baum sei in der Ortschaft Zäckericker Loose an der polnischen Grenze auf das Auto gestürzt, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Aus Brandenburg und anderen Teilen Deutschlands wurden etliche Sturmschäden gemeldet. Es habe Böen mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gegeben, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

In Berlin rückte die Feuerwehr am Nachmittag innerhalb von drei Stunden rund 300 Mal aus, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzte gab es nicht. Die Einsatzkräfte mussten vor allem umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige von den Straßen räumen, Baustellen sichern und lose Bauteile bergen. Die S-Bahn Berlin unterbrach wegen Sturmschäden vorübergehend einige Linien.

In Brandenburgs Hauptstadt Potsdam verletzte in einer Einkaufsmeile ein umherwirbelndes Werbeschild zwei Fußgängerinnen. Eine der Frauen musste in einem Krankenhaus behandelt werden. In mehreren Landkreisen blockierten umgestürzte Bäume Straßen, Strom- und Telefonkabel wurden beschädigt. „Wir hatten alles - Bäume auf Straßen, auf Autos, Garagen, Häusern und Stromleitungen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Leitstelle im Osten Brandenburgs.

In Hamburg und im Landkreis Pinneberg verursachte das Sturmtief mindestens 100 Feuerwehreinsätze. Dachteile lösten sich, Bäume stürzten um, Äste knickten ab, Bauzäune und Reklameschilder wurden umgeweht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

dpa

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