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Tiger sind vom Aussterben bedroht.

Zur Belustigung von Reichen

Zehn Tiger zum Spaß gequält und getötet

Peking - Zur Belustigung eines kleinen Kreises Reicher und Mächtiger sind in der südchinesischen Provinz Guangdong mindestens zehn Tiger getötet worden.

Nach staatlichen Medienberichten vom Donnerstag wurden die Raubkatzen unter anderem mit Elektroschocks gequält. Für die Kosten kamen reiche Geschäftsleute auf, die die Knochen und das Fleisch der getöteten Tiger erwarben und dann an Staatsbedienstete verschenkten. Die Polizei in Zhanjiang beschlagnahmte demnach eine kurz zuvor geschlachtete Raubkatze und zahlreiche Tiger-Produkte, wie die Zeitung "Nanfang Daily" berichtete.

Insbesondere die Knochen von Tigern stehen in China traditionell im Ruf, die menschlichen Kräfte stärken zu können. Für ein Kilogramm Tigerknochen werden Preise um die 14.000 Yuan (umgerechnet rund 1600 Euro) erzielt, für das Fleisch rund 1000 Yuan pro Kilo.

Die Tiger sind vom Aussterben bedroht. Laut der internationalen roten Liste der bedrohten Arten ging ihre Zahl von rund 100.000 vor einem Jahrhundert auf derzeit rund 3000 zurück.

AFP

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