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In der Nähe der Tiroler Gemeinde Namlos erlebte ein deutscher Motorradfahrer am Dienstag einen fürchterlichen Unfall.

Biker hatte doppelt Glück

Deutscher Motorradfahrer stürzt 30 Meter in die Tiefe - so überlebte er den Horror-Unfall

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Einen Albtraum erlebte ein deutscher Biker auf einer Fahrt durch die Tiroler Berge - er stürzte einen Abhang 30 Meter hinunter. Doch der Motorradfahrer überlebte den fürchterlichen Crash.

Namlos/Reutte in Tirol - Einen schrecklichen Motorradunfall hat am Dienstag ein 40-jähriger Deutscher in Tirol überlebt: Der Mann kam nahe der Gemeinde Namlos in einer Kurve von der Straße ab, überfuhr einen Wall und stürzte mit seiner Maschine 30 Meter über felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe, wie die Tiroler Polizei mitteilte. Er kam schließlich in einem Bachbett zum Liegen.

Tirol: Biker stürzt 30 Meter weit in einen Bach - und kommt mit Hüft-, Arm und Beinverletzungen davon 

Der Biker hatte offenbar gleich mehrfach Glück. Ein Autofahrer beobachtete den Unfall, leistete umgehend erste Hilfe und setzte einen Notruf ab. Auch die Verletzungen des Unfallopfers waren weniger schlimm als man befürchten könnte: Der Mann war nach seinem Absturz ansprechbar. Er hatte sich den Angaben zufolge Verletzungen unbestimmten Grades an der Hüfte und am linken Arm und Bein zugezogen.

Auch in Piding kam es zu einem Rettungseinsatz. Eine Frau aus Schwaben ging am Donnerstagnachmittag alleine einen Klettersteig. Trotz heftigem Wind und Regen. Zwei Bergwachten mussten sie retten.

Tirol: Dramatischer Motorradunfall - Ursache wohl überhöhte Geschwindigkeit

Nach der Erstversorgung durch die österreichische Bergrettung wurde der 40-Jährige in ein Krankenhaus in Immenstadt im Allgäu geflogen. Als Unfallursache vermutet die Polizei überhöhte Geschwindigkeit.

Ein verheerender Crash ereignete sich Ende August auch auf der A9 in Franken: Dort raste ein Lkw in eine Motorradgruppe. Tödlich endete für einen jungen Motorradfahrer im Landkreis Altötting ein gewagtes Überholmanöver.

Ein tragischer Unfall bei Reutte hat Anfang Oktober einen deutschen Motorradfahrer das Leben gekostet.

fn

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Kommentare

Fefis MuhacklAntwort
(1)(0)

Ein Ölfleck oder eine feuchte Stelle auf der Strasse und ein Motorrad kommt auch bei normaler Geschwindigkeit nicht mehr um die Kurve. Oder der Biker hat die Strecke nicht gekannt und wurde dann vom Kurvenradius böse überrascht oder einem Schlagloch ausgehoben.

Es gibt viele Möglichkeiten und Gründe um in der Botanik zu landen.

Andrew Daniels
(1)(1)

"Ursache wohl überhöhte Geschwindigkeit"
Wer Strecken wie: Berwang-Namlos-Stanz-Reutte, Ettaler Berg, Walchensee-Kesselberg, oder Reutte-Ammerwald-Graswang, kennt ....... der kann beobachten mit welchem Risiko der ein oder andere KRad Fahrer sich und andere massiv gefährdet. Im vorliegenden Fall ist er mit der eigenen Haut in die Botanik gedriftet und hat sich gottlob nicht lebensgefährlich verletzt oder blieb gar tot, dennoch sollte er sich vor Augen halten das ein zustätzlicher Schutzengel ihn davor bewahrte das weitere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen.

Fefis Muhackl
(5)(0)

Wenn der Motorradfahrer vernünftige Schutzkleidung getragen hat mit z.B. Wirbelsäulen-Protektor dann sind die geringen Verletzungen erklärbar und die Schutzkleidung hat funktioniert.

Gute Besserung.