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Ein Rettungshubschrauber landete nach dem Lawinenabgang in Obergurgl (Symbolbild).

Tragödie in Tirol

Münchner Ärztin (33) von Lawine erfasst: Bruder muss alles mit ansehen - Weitere Details

Ein tödliches Unglück hat sich in Tirol ereignet: Eine Münchnerin wurde von einer Lawine begraben und verstarb, bevor Rettung eintreffen konnte.

Update vom 16. März 2019: In Oberösterreich ist ein Skitourengeher von einer Lawine verschüttet worden. Er hatte jedoch Glück, weil weitere Wintersportler das Unglück mitbekamen.

Weiteres Unglück im Skigebiet Hochgurgl

Update 30. Dezember, 14.50 Uhr: In der selben Region ist es zu einem weiteren Unglück gekommen, wie die Polizei mitteilt. Eine 53-jährige niederländische Staatsangehörige ging demnach am Samstag gegen 10.30 Uhr in Begleitung ihres Mannes im Skigebiet Hochgurgl mit Schneeschuhen auf dem Steig vom Gipfelkreuz des Wurmkogels in Richtung Bergstation der Wurmkogelbahn. Dabei ist die Frau laut Angaben ihres Mannes ausgerutscht und in der Folge ca. 30 Meter über unwegsames Gelände abgestürzt. Durch den Absturz zog sich die Frau schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung mit dem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck eingeliefert und stationär aufgenommen werden.

Außerdem brach ein Staudamm in Brasilien, wodurch eine Schlammlawine die die angrenzende Region überschwemmte. 

Opfer ist eine Münchner Ärztin

Update 27. Dezember, 21.51 Uhr: Nach Informationen der Bild handelte es sich bei dem Opfer des Lawinenabgangs um Katharina H., eine 33-Jährige Frauenärztin aus München, die, wie schon zuvor berichtet, gemeinsam mit ihrem Bruder die gesicherten Pisten verließ und im Gelände eine Lawine auslöste. Tragisch: Dabei soll sie sogar einen Lawinen-Rucksack getragen haben, den sie aber nicht mehr rechtzeitig aktivieren konnte.

Die 33-Jährige war wohl mit ihren Eltern und ihrem Bruder im Skiurlaub in Obergurgl. Die Familie stammt demnach aus Bad Kissingen in Unterfranken. 

Schlimm auch: Die Geschwister fuhren trotz der Warnung abseits der gesicherten Pisten, berichtet Bild. Gegen 12 Uhr lösten sie laut Polizei wohl selbst ein Schneebrett aus – der Beginn der Katastrophe. Der Bruder, der mit ansehen musste, wie die Schwester von der Lawine erfasst wurde, rief die Retter.

Video: Snowboarderin stirbt abseits der regulären Piste

Es herrschte laut Behörden die Lawinenwarnstufe drei. „Die gesicherte Piste ist eindeutig markiert, die Grenze ist klar gekennzeichnet, es kann sich also nicht um einen Irrtum handeln“, sagte Oberst Manfred Dummer von der Tiroler Landespolizei am Donnerstag der Bild. Er erklärte: „Die Pisten sind dort präpariert. Im organisierten Ski-Raum sind die Pisten rot, blau und schwarz markiert, je nach Schwierigkeitsgrad. Aber das gilt nur für den organisierten Ski-Raum. Außerhalb nicht.“

Münchnerin wurde in Obergurgl (Tirol) von Lawine erfasst

Update 25.12, 17.18 Uhr: Nach neuen Informationen der Polizei war die Wintersportlerin, die am Dienstagmittag von Schneemassen in Obergurgl verschüttet wurde, keine Tourengeherin, sondern eine Snowboarderin.

Die 33-Jährige löste laut Alpinpolizei bei einer Tour mit ihrem Bruder im ungesicherten Gelände auf rund 2500 Metern Seehöhe ein 400 Meter breites Schneebrett aus. Sie ist zu diesem Zeitpunkt von der „Hohen Mut „in das Rotmoostal abgefahren. Während der Bruder zur Seite aus dem Gefahrenbereich herausfahren konnte, wurde die Schwester verschüttet. 

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Die Einsatzkräfte konnten sie nach rund 35 Minuten in einem halben Meter Tiefe nur noch tot bergen. In dem Gebiet herrschte nach ergiebigen Neuschneefällen erhebliche Lawinengefahr. Nach Informationen von Merkur.de* stammt die getötete Frau aus Unterfranken.

Erstmeldung: Bayerin in Obergurgl (Tirol) von Lawine begraben - tot

Obergurgl/Tirol – Am 1. Weihnachtstag kam es in Tirol zu einem Drama. Bei einem Lawinenunfall im freien Skiraum von Obergurgl (Bezirk Imst) wurde eine Tourengeherin tödlich verletzt, wie die Agentur Zoom.Tirol meldet. 

Nach ersten Informationen der Tiroler Tageszeitung soll die Verunglückte in Begleitung unterwegs gewesen sein, als sie kurz vor 12 Uhr von den Schneemassen verschüttet wurde. Jede Hilfe sei zu spät gekommen. Unter anderem landete ein Rettungshubschrauber in der Nähe der Unglücksstelle. Die Wintersportlerin soll deutsche Staatsangehörige gewesen sein. 

In diesem der Tiroler Alpen besteht derzeit oberhalb von 2200 Metern erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Darunter gilt die Lawinen-Warnstufe 2. 

Auf Anfrage konnte die Pressestelle der Tiroler Landespolizeidirektion noch keine genauen Informationen zum Wohnort und Alter der Frau nennen. 

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mag, dpa, mke

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