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Im Skigebiet Courmayeur versuchen Retter verzweifelt, den letzten der vier Vermissten zu finden, drei wurden bereits tot geborgen.

Traurige Bilanz

Tödliche Lawinen: Mindestens zehn Wintersportler in den Alpen getötet

Lawinen im Alpenraum kosteten Wintersportlern in Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz das Leben. Einige Menschen entkamen den Naturgewalten nur knapp.

Courmayeur - Durch Lawinen in den Alpen sind am Wochenende mindestens zehn Wintersportler ums Leben gekommen. Mit fünf Toten und einem Vermissten gab es die meisten Opfer im Nordwesten Italiens, wie Rettungskräfte und örtliche Medien berichteten.

Leichen von drei der vier Verschütteten entdeckt

Oberhalb des italienischen Skigebiets Courmayeur kamen zwei Briten und zwei Franzosen nicht vom Skifahren außerhalb der abgesteckten Pisten zurück. Nachdem die Suche nach ihnen in der Nacht ausgesetzt worden war, wurden am Montagmorgen die Leichen von drei der Vermissten entdeckt.

In der Provinz Bozen wurde ein 18-Jähriger von einer Lawine getötet, in der norditalienischen Region Lombardei erstickte ein Snowboarder unter Schneemassen.

Aus dem französischen Skigebiet Savoyen war am Samstag ein Lawinentoter gemeldet worden. Im Schweizer Kanton Bern wurden ein Mann und eine Frau von einer Lawine verschüttet. Die Frau konnte geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden, der Mann kam bei dem Unglück ums Leben.

Schneemassen in den Alpen: Auch Lawinen in Österreich

In Kärnten im Süden Österreichs wurden zwei Einheimische im Alter von 30 und 52 Jahren von Schneemassen verschüttet. Der jüngere überlebte unverletzt, der ältere starb. In Tirol konnten sich zehn vom Schnee verschüttete Skifahrer im Alter zwischen 17 und 59 Jahren selbst befreien.

Anderenorts richteten Lawinen schwere Sachschäden an. So wurden in der Region Salzburg 25 Wohnungen vom Schnee verschüttet. Am Wochenende war auf einem Teil der Brenner-Autobahn der Verkehr wegen einer Lawine stundenlang zum Erliegen gekommen. Auf der italienischen Seite der Brenner-Autobahn stauten sich daher Lastwagen und Autos auf einer Strecke von mehr als zwölf Kilometern.

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AFP

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