Tödlicher Eisbärenangriff: Verletzte können Klinik verlassen

Oslo - Der Zustand von vier Briten ist nach dem Angriff eines Eisbären auf der Polarinsel Spitzbergen stabil.

Die Ärzte im norwegischen Tromsø sagten, die verletzten Expeditionsteilnehmer - zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie zwei Gruppenleiter im Alter von 27 und 29 Jahren - könnten die Klinik verlassen. Das Raubtier hatte sie vor allem am Kopf verletzt. Bei der Bärenattacke am Freitag war ein 17-Jähriger ums Leben gekommen.

Experten in Longyearbyen sollten den Kadaver des rund 250 Kilogramm schweren, männlichen Eisbären untersuchen. Nach Behördenangaben töte ihn ein Schuss in den Kopf.

Auf und rund um Spitzbergen leben etwa 3000 Eisbären. Ausflüge müssen in der Regel bei der Verwaltung angemeldet werden. Sie dürfen nur bewaffnet unternommen werden. Zuletzt waren 1995 zwei Menschen am Rand von Longyearbyen von einem Eisbären getötet worden.

dpa

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