Tödlicher Familienstreit über Computerspiele

Seoul - Im Streit über gewalttätige Internet-Spiele hat ein Schüler in Südkorea zuerst seine Mutter und dann sich selbst getötet.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Mutter im Haus der Familie in der Stadt Busan erwürgt. Der 15-jährige Sohn habe sich anschließend erhängt. Den Ermittlungen zufolge war die Mutter am Montagabend mit dem Jungen in einen Streit geraten, weil er und seine jüngere Schwester seit Jahren gewaltverherrlichende Computerspiele spielten.

Südkorea gilt als eines der Länder mit der weltweit besten Internet-Versorgung. Rund 90 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss. Internet-Spiele sind in der Bevölkerung sehr beliebt - Schätzungen zufolge sind rund zwei Millionen Südkoreaner spielsüchtig.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brasilianische Polizei erschießt versehentlich spanische Touristin
Bei einem tragischen Unfall wurde in Rio de Janeiro eine spanische Touristin erschossen. Sie hatte mit einem Jeep eine Straßensperre der Polizei durchbrochen.
Brasilianische Polizei erschießt versehentlich spanische Touristin
Waldspitzmäuse schrumpfen im Winter stark - auch ihre Köpfe
Waldspitzmäuse sind possierliche Winzlinge von gerade einmal zehn Gramm. Im Winter werden sie noch leichter - selbst ihr Kopf schrumpft. Das Motto: Energie sparen.
Waldspitzmäuse schrumpfen im Winter stark - auch ihre Köpfe
Rache am gemeinsamen Ex: Gefesselt und entblößt im Wald ausgesetzt
Weil sie sich an ihrem Ex-Partner gerächt haben, müssen sich zwei Frauen vor Gericht verantworten. Der Mann wurde verprügelt und mit Kabelbinder gefesselt im Wald …
Rache am gemeinsamen Ex: Gefesselt und entblößt im Wald ausgesetzt
Studenten liefern sich eine Schlacht mit Rosinen und Rasierschaum
Ein Pfund Rosinen, viel Rasierschaum und eine Parade über den Campus - Den Montagvormittag verbrachten die Studenten der St. Andrews Universität in Schottland eher …
Studenten liefern sich eine Schlacht mit Rosinen und Rasierschaum

Kommentare