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Nach dem tödlichen Felssturz in Traunstein wird es keinen Strafprozess geben.

Tödlicher Felssturz in Traunstein: Kein Prozess

Traunstein - Der verheerende Felssturz auf ein bewohntes Haus in Stein a.d. Traun mit zwei Toten bleibt ohne strafrechtliche Folgen. Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Bauleiter einer Firma ein.

Sie sah nur eine geringe Schuld. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte einen Bericht des “Trostberger Tagblattes“ (Donnerstag). Der Mitarbeiter akzeptierte eine Geldauflage in Höhe von 10 000 Euro. Er war vor dem Unglück als “Felsputzer“ mit Sicherungsmaßnahmen beschäftigt gewesen.

Felssturz: Zwei Tote und ein Wunder

Felssturz: Zwei Tote und ein Wunder

Die Ermittler hatten den Vorwurf erhoben, der Mann hätte Risse in dem Haus erkennen müssen. Bei dem Felssturz waren am 25. Januar 2010 der Familienvater und die Tochter ums Leben gekommen, die Mutter und der Sohn überlebten schwer verletzt.

dpa

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