Auch ein Österreicher stirbt in Südtirol

Zwei Deutsche Bergsteiger stürzen in den Tod

Rom - Erneut sind in den Südtiroler Bergen drei Kletterer ums Leben gekommen. Ein Mann und eine Frau aus Deutschland sowie ein Österreicher stürzten in den Tod.

Der 53-Jährige fiel aus zunächst ungeklärter Ursache 150 Meter tief, berichtet das Nachrichtenportal „Südtirol Online“. Er war alleine in einer Höhe von rund 2500 Metern auf dem anspruchsvollen Tabaretta-Klettersteig am Ortler in den Alpen unterwegs, als das Unglück geschah. Augenzeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte, die jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten. Nach Angaben von „Südtirol Online“ soll der Bergsteiger, dessen genaue Herkunft zunächst nicht bekannt war, für die Tour nicht angemessen ausgerüstet gewesen sein.

Am Mittag verunglückte eine 55-jährige Deutsche in der Texelgruppe bei einer Bergtour mit zwei Bekannten tödlich, wie die Nachrichtenagentur APA meldete. Ebenfalls am Mittag kam nach Angaben der Agentur ein 80-jähriger Österreicher auf einer Bergtour im Ahrntal bei einem Unfall ums Leben.

Damit verunglückten in diesem Jahr bereits 36 Menschen in den Südtiroler Bergen tödlich - das sind 13 mehr als im gesamten Jahr 2012. Am Montag waren in Südtirol drei Deutsche Kletterer tödlich verunglückt. An der Zugspitze und in den Tiroler Alpen starben am vergangenen Wochenende zwei Bergsteiger.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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