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Fußgänger bei illegalem Autorennen in Mönchengladbach getötet.

Fall scheint geklärt

Tödliches Autorennen: Drei Festnahmen

Nach dem illegalen Autorennen mit einem Toten in Mönchengladbach vom Samstag hat die Polizei bereits drei Verdächtige festgenommen.

Mönchengladbach - Update vom 19. Juni 2017: Nach einem illegalen Autorennen mit einem getöteten 38-jährigen Fußgänger in Mönchengladbach haben die Ermittler drei mutmaßliche Raser festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um den 28-jährigen Unfallfahrer sowie zwei Fahrer im Alter von 22 und 25 Jahren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten. Sie hatten sich in der Nacht zum Samstag ein illegales Autorennen geliefert. Die Tat vom späten Freitagabend bewerten die Ermittler demnach als Mord. Dabei war ein 38 Jahre alter Fußgänger von einem der Fahrzeuge erfasst und tödlich verletzt worden. Er starb noch an der Unfallstelle. 

Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen, kam aber nach wenigen Stunden wieder auf freien Fuß. Inzwischen habe ein Richter einen entsprechenden Haftbefehl gegen den 28 Jahre alten Mann erlassen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Zwei weitere mutmaßliche Beteiligte des Autorennens kamen am Montag zunächst wieder frei. Gegen die 22 und 25 Jahre alten Männer laufe aber weiter ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, erklärte die Polizei.

Zweiter Fahrer flüchtete vom Unfallort

Ein 38-jähriger Fußgänger war in der Nacht zum Samstag überfahren worden, als die beiden hochmotorigen Autos durch die Innenstadt rasten. Der 28-Jährige, der den Fußgänger wohl bei einem Überholversuch erfasst hatte, stellte sich der Polizei. 

Der andere Fahrer suchte das Weite und wurde auch am Sonntagmorgen noch gesucht. 

Illegales Autorennen in Tempo 40 Zone

Die Polizei geht nach Zeugenaussagen davon aus, dass sich die beiden Männer über eine längere Strecke ein Rennen durch Mönchengladbach geliefert hatten. Immer wieder sollen sie wechselseitig versucht haben, sich zu überholen oder den anderen am Überholen zu hindern. Bei einem solchen Überholversuch wurde den Ermittlungen zufolge der Fußgänger erfasst, der gerade die Straße überqueren wollte.

dpa/ml

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