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Elf Jahre alter Raubmord in Hagen vor Aufklärung

DNA-Hinweise

Nach elf Jahren: Mordfall aus Hagen geklärt?

Vor elf Jahren wurde ein Geschäftsmann aus Hagen (Nordrhein-Westfalen) durch zwei Schüsse bei einem Raubüberfall getötet. Lange tappte die Polizei im Dunklen. Nun gibt es eine heiße Spur.

Hagen -  Nach dem Verbrechen an dem Geschäftsmann und seiner Lebensgefährtin arbeitete die Mordkommission insgesamt 262 Spurenakten mit mehr als 1700 Einzelspuren ab. Im Lauf der Jahre wurden zahlreiche Zeugen befragt und kriminaltechnische Untersuchungen vorgenommen.

Nun stehen die Ermittler vor einem Durchbruch. DNA-Spuren vom damaligen Tatort brachten die Ermittler auf die Spur der beiden mutmaßlichen Täter, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. 

Ein Tatverdächtiger sitzt demnach wegen eines anderen Delikts bereits in Haft, der zweite wurde nun von Spezialeinsatzkräften am Flughafen Dortmund festgenommen.

Der mutmaßliche Durchbruch in dem Fall gelang den Hagener Ermittlern nach der Festnahme von zwei Verdächtigen wegen eines versuchten Raubmords 2014 im bayerischen Rottach-Egern. Dieser Fall erschütterte damals das Tal, wie Merkur.de* berichtet. Der „Rottacher Brutalo-Raub“ lieferte den Fahndern die wohl entscheidenden Hinweise.

Beide wurden wegen der Tat zu hohen Haftstrafen verurteilt. Durch verbesserte DNA-Analysen konnte nun einer der Verurteilten, ein mittlerweile 50-Jähriger aus Lünen, auch mit dem Tatort in Hagen in Verbindung gebracht werden. 

AFP

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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