Vor kolumbianischer Küste

1,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt

Quibdó - Die Schmuggler warfen die Drogen ins Wasser und flüchteten: Kolumbianische Sicherheitskräfte haben über 1,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Es stammt wohl von einem Verbrechersyndikat.

Kolumbianische Sicherheitskräfte haben in der Karibik über 1,5 Tonnen Kokain sichergestellt. Drogenschmuggler hätten das Rauschgift von Kolumbien nach Mittelamerika bringen wollen, teilte die Luftwaffe in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) mit. Als Einheiten der Marine im Golf von Urabá die Verfolgung aufnahmen, warfen die Schmuggler die Drogen ins Wasser und flüchteten.

Das Kokain im Wert von etwa 40 Millionen US-Dollar (29,9 Millionen Euro) gehörte ersten Ermittlungsergebnissen zufolge dem Verbrechersyndikat Los Urabeños, das aus den rechtsgerichteten Paramilitärs hervorgegangen ist. Mittelamerika ist mittlerweile die wichtigste Schmuggelroute für Drogen aus Südamerika in die USA.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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