+
Der Drogenfund ist die bislang größte Menge Kokain, die je in dem Land auf einen Schlag konfisziert wurde.

Rekord-Fund

15 Tonnen Kokain sichergestellt

Tegucigalpa - Drogenfahnder haben in einem unterirdischen Versteck in Honduras 15 Tonnen Kokain entdeckt. Das vermutlich aus Kolumbien stammende Rauschgift hat einen enormen Schwarzmarktwert.

Wie die Zeitung „La Prensa“ am Freitag unter Berufung auf die Ermittler berichtete, handelt es sich um die bislang größte Menge Kokain, die je in dem Land auf einen Schlag konfisziert wurde. Auf dem US-Markt habe das Rauschgift einen Wert von etwa 450 Millionen Dollar (fast 350 Millionen Euro). Es befand sich auf einem Anwesen bei Santa Rita im Nordosten des mittelamerikanischen Landes, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Bei dem Einsatz, an dem auch schwer bewaffnete Soldaten beteiligt waren, wurden den Berichten zufolge acht Menschen festgenommen. Darunter waren auch zwei kolumbianische Piloten, ein Polizist und ein Beamter der Einwanderungsbehörde. Auf der Hacienda entdeckten die Fahnder zudem ein Labor zur Verarbeitung des Rauschgifts. Dieses soll über Venezuela in kleinen Privatmaschinen nach Honduras geflogen worden sein.

Das mittelamerikanische Land ist eine Durchgangsstation für kolumbianisches Kokain, das in die USA geschmuggelt wird. Die damit verbundene organisierte Kriminalität hat Honduras mit seinen acht Millionen Einwohnern zu einem der gewalttätigsten Staaten der Welt gemacht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrer macht Pinkelpause - Mann kapert Tram in Wien
Wien - Ungewöhnliche Spritzfahrt in Wien: Während der Fahrer auf Pinkelpause war, hat ein Unbekannter eine Straßenbahn gekapert.
Fahrer macht Pinkelpause - Mann kapert Tram in Wien
Nach Gefängnisaufstand in Brasilien: Zwei abgetrennte Köpfe entdeckt
Natal - Nach einem neuerlichen Gefängnisaufstand im Nordosten Brasiliens haben Gerichtsmediziner in der Haftanstalt Überreste von mindestens zwei Leichen gefunden.
Nach Gefängnisaufstand in Brasilien: Zwei abgetrennte Köpfe entdeckt
Erdbeben erschüttert Salomonen-Inseln und Papua-Neuguinea
Sydney - Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert.
Erdbeben erschüttert Salomonen-Inseln und Papua-Neuguinea
Bedrohte Säbelantilopen im Tschad ausgewildert
Mit ihren gebogenen Hörnern ist die Säbelantilope ein stattlicher Anblick. Tierforscher wollen sie mit einer Auswilderungsaktion retten.
Bedrohte Säbelantilopen im Tschad ausgewildert

Kommentare