+
Rekord-Regenguss: Eine überschwemmte Straße Avondale Estates, Georgia. Foto: Erik S. Lesser

Tornados kosten 14 Menschen in den USA das Leben

14 Menschen sterben im Südosten der USA durch Tornados, an der Ostküste schwitzen die Menschen bei schwülen 20 Grad. Nur in den Bergen kommt winterliche Weihnachtsstimmung auf.

Washington (dpa) - Wetterkapriolen zu Weihnachten: In den US-Südstaaten Mississippi, Arkansas und Tennessee sind bei heftigen Tornados mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

Bäume stürzten auf Häuser und Autos, Straßen wurden überflutet. An der Ostküste wurde es ungewöhnlich warm. Washington registrierte mit 23 Grad Celsius bei Regen und Wind den wärmsten Heiligen Abend seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In den Bergen des Westen der USA wüteten dagegen Winterstürme. 

Im Südosten wurden mindestens 40 Menschen verletzt, viele Häuser wurden beschädigt. Autos wurden umgeworfen und Bäume entwurzelt. Allein in Mississippi waren mehr als 8000 Menschen ohne Strom. Auch die Bundesstaaten Indiana und Illinois waren betroffen, neben Mississippi rief auch Georgia den Notstand aus. 

In Arkansas fielen Hagelkörner so groß wie Tennisbälle vom Himmel. Die frühlingshaften Temperaturen im Osten hätten zu den Stürmen geführt, berichtete der Sender NBC News. In Florida wurde es sogar 28 Grad warm. 

Die Skigebiete in den Bundesstaaten New York und Pennsylvania bleiben laut AccuWeather geschlossen. Um die Schneekanonen laufen zu lassen, war es viel zu warm. 

Im Westen der USA warnte die Wetterbehörde dagegen vor Winterstürmen. Vor allem in höheren Lagen, etwa den Bundesstaaten Colorado und Utah, konnten die Menschen weiße Weihnachten feiern.

Wetterbericht Washington

Wettervorhersage New York

AccuWeather.com

US-Wetterbehörde NOAA

NBC News

New York Times

USA Today

Bericht CNN

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Hurrikan „Maria“ hat bei seinem Eintreffen in Puerto Rico große Schäden und Stromausfälle verursacht.
Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Keine 24 Stunden nach dem schweren Erdbeben in Mexiko hat auch vor Japan die Erde stark gebebt.
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Ein Dieb stiehlt einer 50-jährigen Frau den Rucksack samt Handy. Da kommt sie auf eine glorreiche Idee.
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört
Die für den Eisenbahnverkehr wichtige Hohenzollernbrücke zum Kölner Hauptbahnhof ist am Mittwoch gesperrt worden. Eine Kletteraktion war der Grund.
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört

Kommentare