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Tote bei Attentaten auf irakische Minister

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- Nadschaf/Bagdad - Extremisten haben am Dienstag bei Anschlägen auf zwei Minister der Übergangsregierung in Bagdad mindestens vier Leibwächter getötet. Bei US-Angriffen auf Stellungen der schiitischen «Mahdi-Armee» in Nadschaf wurde nach Angaben der Polizei die goldene Kuppel der Imam-Ali-Moschee beschädigt.

Wie der arabische Nachrichtensender El Arabija berichtete, näherte sich ein Selbstmordattentäter am Dienstagmorgen mit seinem Fahrzeug dem Konvoi von Umweltministerin Mischkat Mumin, als diese die durch Betonmauern geschützte Minister-Siedlung im Kadissija-Viertel verließ. Ein weiterer Sprengsatz sei am Dienstag neben einem Fahrzeug von Erziehungsminister Sami el Mudhaffar gezündet worden. Beide Minister blieben nach Angaben des Senders unverletzt.

Ein Polizeisprecher in Nadschaf erklärte am Dienstag, rund um die Imam-Ali-Moschee seien zudem sechs Häuser zerstört worden. Auch am Vormittag waren in Nadschaf Explosionen zu hören. Rauchwolken stiegen über der Altstadt auf. Ministerpräsident Ijad Allawi, der noch vor Tagen erklärte hatte, seine Übergangsregierung werde die «Rebellion» der Anhänger von Muktada el Sadr nicht länger tolerieren, sprach sich nun wieder für eine friedliche Lösung aus.

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