Drama in den Bergen

Tote durch Lawine im schottischen Hochland

London - Vier Bergsteiger sind von einer Lawine im schottischen Hochland getötet worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde eine Frau schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Vier Bergsteiger sind von einer Lawine im schottischen Hochland getötet worden. Eine Frau wurde bei dem Unglück schwer am Kopf verletzt, ein Mann erlitt leichte Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die sechs Wanderer waren beim Abstieg am Berg Bidean Nam Bian im Westen Schottlands, als der Abhang unter ihnen wegbrach und fünf von ihnen mitriss. Sie wurden unter Eis und Schnee begraben. Der Bidean Nam Bian ist mehr als 1100 Meter hoch und hat einige schwierige Streckenabschnitte.

Zwei Bergsteiger hatten auf ihrer Route eines der Opfer entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert, die eine großangelegte Suchaktion begannen. Gleichzeitig habe sich der Mann, der mit leichten Verletzungen davonkam, bei der Polizei gemeldet, hieß es.

Mark Diggins vom schottischen Lawinen-Dienst sagte, die Wetterbedingungen seien für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich gewesen. In den vergangenen Tagen sei es eher trocken gewesen und es habe wenig Neuschnee gegeben. „Eine Lawine kann aber von einer einzigen Person ausgelöst werden.“

Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Der Unfall sei eine „schreckliche Tragödie“. David Gibson vom schottischen Bergsteiger-Verband warnte, vor jedem Bergausflug die Lawinen-Gefahr zu überprüfen. „Dann muss man die Risiken abwägen.“

dpa

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