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89 Tote bei Flugzeugabstürzen in Russland

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- Moskau - Bei dem zeitgleichen Absturz zweier russischer Passagierjets mit insgesamt 89 Toten hat der Inlandsgeheimdienst FSB den Verdacht auf einen Terroranschlag dementiert. Wahrscheinlich seien Pilotenfehler, technische Probleme oder schlechtes Flugbenzin an dem Unglück Schuld.

 «Die Untersuchung der Flugzeugtrümmer wies keine Merkmale eines Terroraktes oder einer Explosion auf», sagte FSB-Sprecher Sergej Ignattschenko am Mittwoch in Moskau.

Beide Flugzeuge waren am Dienstagabend gegen 23.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) abgestürzt. Von der größeren Maschine, einer Tupolew-154, war kurz zuvor Entführungsalarm gesendet worden. Die Maschine sollte vom Moskauer Flughafen Domodedowo in den Ferienort Sotschi am Schwarzen Meer fliegen, wo der russische Präsident Wladimir Putin gerade Urlaub macht. Das Wrack wurde im Gebiet Rostow am Don gefunden. Putin ordnete Ermittlungen durch den FSB an.

Die zweite Maschine, eine kleinere Tupolew-134, startete ebenfalls in Domodedowo und sollte mit 43 Menschen an Bord nach Wolgograd fliegen. Sie stürzte 200 Kilometer südlich von Moskau ab. An den beiden 600 Kilometer von einander entfernten Unglücksstellen bargen Retter am Mittwoch viele Leichen. Wegen der Wahl in Tschetschenien am kommenden Sonntag (29. August) herrscht in Russland Angst vor Terroranschlägen.

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