24 Tote bei Gefechten in Kolumbien

- Bogotá - Inmitten einer Welle der Gewalt mit mindestens 24 Toten haben 921 kolumbianische Paramilitärs ihre Waffen niedergelegt. Sieben Soldaten wurden nach Angaben der Streitkräfte in einem Minenfeld der marxistischen Rebellengruppe «Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens» (FARC) getötet.

Bei Gefechten mit den Streitkräften seien 13 Mitglieder der extrem rechten Paramilitärs getötet worden und im Südwesten berichteten Indios von der Ermordung von vier ihrer Angehörigen und der Entführung von weiteren sechs. In der diplomatischen Krise zwischen Kolumbien und Venezuela wegen der Verschleppung eines führenden FARC-Rebellen aus Venezuela nach Kolumbien machten Parlamentarier in Bogotá geltend, das Nachbarland sei wiederholt ohne Erfolg über den Aufenthalt von Rebellen auf seinem Territorium hingewiesen worden.

Der so genannte Außenminister der FARC, Rodrigo Granda, war am 13. Dezember in Caracas von Kopfgeldjägern entführt worden, nachdem er an einer von der venezolanischen Regierung organisierten Konferenz teilgenommen hatte. Für die Übergabe des 55-Jährigen zahlte Bogotá nach eigenen Angaben eine Prämie von einer Million US- Dollar (765 000 Euro).

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