Tote nach Busunglück mit deutschen Touristen in Kuba

Der Reisebus war auf dem Weg in die Kolonialstadt Trinidad im Süden der Karibikinsel, als er mit einem Lastwagen zusammenstieß. Ein deutscher Urlauber und der Busfahren sollen dabei ums Leben gekommen sein. Zwei Dutzend weitere Passagiere wurden verletzt.

Havanna (dpa) - Auf Kuba ist ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Urlaubern verunglückt. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, 28 weitere wurden verletzt, wie die Zeitung "Escambray" berichtete. Einer der Toten sei ein deutscher Tourist, hieß es unter Berufung auf die Polizei.

Bei dem zweiten Todesopfer handele es sich um den Busfahrer. Der Bus war laut "Escambray" am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und Trinidad mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen. Insgesamt seien sechs Patienten in kritischem Zustand. Zuvor war von drei Toten die Rede gewesen - dabei sei ein Schwerverletzter irrtümlich für tot erklärt worden.

Die deutsche Botschaft in Havanna bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. In dem Zeitungsbericht hieß es, der Reisebus sei bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt worden, dass es schwierig gewesen sei, das Gepäck und die Dokumente der Insassen zu bergen. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus in der Stadt Sancti Spíritus gebracht.

Bei den Passagieren handelte es sich der Zeitung zufolge vor allem um Deutsche und einige Österreicher. Sie wollten demnach einen zweiwöchigen Urlaub in Kuba verbringen. Unter anderem sei ein Aufenthalt in dem Badeort Varadero geplant gewesen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig auf der sozialistischen Karibikinsel. Knapp drei Millionen Urlauber besuchen Kuba pro Jahr. Mit dem Ende der Eiszeit zwischen Washington und Havanna sollen es jetzt noch mehr werden.

Bericht Escambray

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