Grubenunglück: Fünf Tote und elf Vermisste

San Juan de Sabinas - Bei einem Bergwerksunglück in Mexiko sind mindestens fünf Arbeiter ums Leben gekommen. Elf weitere wurden verletzt. Inzwischen besteht nur noch wenig Hoffnung für die Vermissten.

Ein Grubenunglück hat in Mexiko mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Neun weitere wurden nach einer gewaltigen Gasexplosion am Dienstag noch vermisst. Für ihre Rettung bestand wenig Hoffnung, wie die Einsatzkräfte erklärten.

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14 Bergleute in Mine eingeschlossen

“Es sieht sehr schlecht aus“, sagte Arbeitsminister Javier Lozano, der zur betroffenen Grube in San Juan de Sabinas im Staat Coahuila geeilt war. Die Explosion sei so stark gewesen, dass noch ein 15-jähriger Junge, der außerhalb des Bergwerks gearbeitet habe, schwer verletzt worden sei, sagte Lozano. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort mussten ihm beide Arme amputiert werden, wie ein Behördensprecher mitteilte.

Das Unglück ereignete sich in einer Tiefe von rund 60 Metern. Lozano sagte, Mexiko habe Chile um Hilfe gebeten, wo im vergangenen Jahr Kumpel nach 69 Tagen aus einer eingestürzten Mine gerettet worden waren. Chile entsandte vier Experten an den Unglücksort.

Der mexikanische Präsident Felipe Calderon sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Er kündigte an, die Regierung werde alles tun, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen.

Die Grube wurde erst vor gut einem Monat in Betrieb genommen. 25 Arbeiter waren dort beschäftigt.

dapd

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