Obduktionsergebnisse liegen vor

Bestätigt: Toter aus der Elbe ist HSV-Manager Timo Kraus

Hamburg - Der in der Hamburger Elbe entdeckte Tote ist der vermisste HSV-Manager Timo Kraus. Das hat eine Untersuchung des Gebisses in der Rechtsmedizin ergeben.

Traurige Gewissheit: Der in der Hamburger Elbe entdeckte Tote ist der vermisste HSV-Manager Timo Kraus. Das bestätigte nun eine Untersuchung in der Rechtsmedizin. Er sei jetzt eindeutig identifiziert, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth am Freitag. Die Todesursache sei aber bislang nicht geklärt. „Diese Untersuchung dauert noch an.“ Über den Kurzmitteilungsdienst Twitter schrieb die Polizei: „Unser Beileid gilt seinen Angehörigen.“

Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV reagierte mit Betroffenheit. „Wir sind zutiefst bestürzt. Unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gelten Timos Familie, der wir weiterhin zur Seite stehen werden“, wurde HSV-Vorstandsmitglied Frank Wettstein am Freitag auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Ein Kapitän hatte die Leiche am Donnerstag entdeckt, Rettungskräfte zogen den Toten aus dem Wasser. Schon kurz darauf gab es nur noch wenig Zweifel, dass es sich bei dem Toten um Kraus handelt. Bei dem Leichnam wurde der Personalausweis des Merchandising-Chefs gefunden, auch die Kleidung stimmte laut Polizei mit der Beschreibung überein.

Kraus hatte Anfang Januar abends mit Kollegen und Freunden in einem Lokal an den Hamburger Landungsbrücken gefeiert. Der 44 Jahre alte Familienvater wollte dann mit einem Taxi in seinen Heimatort Buchholz in der Nordheide fahren. Dort kam er aber nie an, sondern kehrte zu den Landungsbrücken zurück. Auch ein Zeugenaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ Anfang Februar brachte keine entscheidenden Hinweise. Viele Fragen sind offen. „Die Ermittlungen sind natürlich mitnichten abgeschlossen“, erklärte Abbenseth.

dpa

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