US-Stützpunkt Ramstein

So starb der Mann im Flugzeugfahrwerk

Ramstein - Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat die Todesursache im Fall des in einem Transportflugzeug auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein tot aufgefundenen Jugendlichen ermittelt.

Der in einem Transportflugzeug auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein tot aufgefundene Jugendliche ist höchstwahrscheinlich erstickt. Grund dafür sei Sauerstoffmangel in großer Höhe gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwoch nach der Obduktion der Leiche mit. Der leblose Körper des vermutlich aus Afrika stammenden Jugendlichen war nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bereits am Sonntag bei einer Routineüberprüfung im Fahrwerksschacht des Flugzeugs entdeckt worden.

Der Jugendliche war laut Staatsanwaltschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit in Mali in das Flugzeug gelangt. Die Identität und auch das genaue Alter des Jugendlichen ist demnach noch unklar. Es gebe aber keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden beim Tod des jungen Mannes. Bei dem Toten seien auch keine ansteckenden Krankheiten festgestellt worden, teilte die Behörde vor dem Hintergrund der Ebola-Seuche in Westafrika mit.

Das US-Verteidigungsministerium und auch die deutschen Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen blinden Passagier handelte. Mit dem Transportflugzeug wurde dem Pentagon zufolge Nachschub zu US-Stützpunkten in Afrika geflogen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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