Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

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Auf dem Rastplatz Peppenhoven an der Autobahn 61 bei Rheinbach wurde die Leiche eines neugeborenen Säuglings neben einem Lkw gefunden.

Polizei sucht nach Mutter

Totes Baby auf Rastplatz wurde umgebracht

Rheinbach - Grausame Gewissheit: Ein auf einem Autobahnrastplatz bei Rheinbach (Nordrhein-Westfalen) gefundener toter Säugling ist eindeutig umgebracht worden.

„Nach der Obduktion ist zweifelsfrei von einem Tötungsdelikt auszugehen“, sagte Polizeisprecher Frank Piontek am Montag. Zur Todesursache machte die Polizei keine Angaben. Ein Lastwagenfahrer hatte den toten Jungen am Sonntag tot auf dem Rastplatz Peppenhoven- Ost an der A61 entdeckt. Eine Mordkommission ermittelt.

Der Fahrer habe das Kind zufällig unter dem neben ihm geparkten Lastzug gefunden, sagte der Polizeisprecher. Medienberichten zufolge lag die Leiche des Säuglings zwischen Zugmaschine und Anhänger. Beim Anfahren wäre der Körper überfahren worden. Die Polizei gab keine Details bekannt, etwa wie alt das Kind war oder ob es professionell entbunden war.

Von der Mutter fehle bisher jede Spur. Die Polizei sucht nach einer Frau, die schwanger war, aber kein Kind hat. Die Polizei forderte Zeugen auf, denen auf dem Rastplatz in Fahrtrichtung Köln oder Mönchengladbach in dem Zusammenhang etwas aufgefallen war, sich zu melden.

Die Polizei hatte kurz nach dem Fund den Rastplatz kurzfristig gesperrt und die Kennzeichen aller Fahrzeuge aufgenommen, „wohl wissend, dass die Mutter da schon weggewesen sein kann“, sagte Piontek. Spuren am Fundort seien gesichert worden. Beamte hatten das Parkplatzareal durchkämmt.

dpa

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