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Das ist der Hinterhof des Hauses in Berlin-Charlottenburg, in dem eine junge Mutter ihr zu Weihnachten geborenes Baby aus dem Fenster geworfen hat.

Totes Weihnachtsbaby: Motiv der Mutter unklar

Berlin - Das Motiv der 20-Jährigen, die am Sonntagabend in Berlin ihr Neugeborenes aus dem Fenster geworfen hat, ist weiter unklar. Die junge Rumänin soll als Prostituierte gearbeitet haben.

Für eine psychische Erkrankung gebe es keine Anhaltspunkte, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Es sei davon auszugehen, dass noch geprüft wird, ob die Frau strafrechtlich für die Tat verantwortlich gemacht werden kann.

Die junge Rumänin hatte gestanden, ihr Baby kurz nach der Geburt nackt aus dem Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in Charlottenburg geworfen zu haben. Der Säugling, der von einem Bewohner im Hinterhof entdeckt worden war, starb in der Nacht zum Montag trotz intensivmedizinischer Betreuung in einer Klinik. Laut Obduktion war Unterkühlung die Todesursache.

Die Frau hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft als Prostituierte in Berlin gearbeitet. Sie habe bereits ein Kind, das in ihrer Heimat leben soll. Gegen die 20-Jährige wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen.

AP

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