+
Das London Eye ist eigentlich eine beliebte Touristenattraktion - jedoch nur, wenn es sich auch wirklich dreht.

Wegen technischer Panne

Stundenlanges Warten: Touristen sitzen im London Eye fest

London - Wegen einer technischen Panne haben Besucher des London Eye stundenlang in ihren Kabinen ausharren müssen.

Wie der Betreiber am Sonntag mitteilte, stoppte das moderne Riesenrad am Themse-Ufer am Samstagabend plötzlich kurz nach 19.00 Uhr. Die Fahrgäste mussten sich bis 22.40 Uhr gedulden, bevor sie die Touristenattraktion verlassen konnten.

Normalerweise dauert eine Fahrt mit dem London Eye eine halbe Stunde. Doch dieses Mal konnten die Besucher den Nachthimmel über London deutlich länger genießen. Allerdings gelang das nur wenigen, wie ein Passagier, der ganz oben in einer Kapsel saß, berichtete: "Erst lachten noch alle darüber, doch mit der Zeit bekamen die Leute mehr und mehr Angst", sagte Adil Raja dem "Evening Standard".

"Wir waren 22 Leute in unserer Kapsel, hatten aber nur fünf oder sechs Decken, Wasserflaschen und Traubenzucker-Tabletten", berichtete er weiter. "Ich war sauer, dass es nichts zu Essen gab, und es war sehr kalt". Drei Stunden lang habe er in rund 130 Metern Höhe in der Luft gehangen. Die Betreiberfirma entschuldigte sich bei den betroffenen Fahrgästen und kündigte an, das Fahrgeld zurückzuerstatten. Am Sonntag öffnete das London Eye dann mit einer Stunde Verspätung.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wohnhausexplosion in Wuppertal: Ursachensuche dauert an
Eine heftige Explosion hat in Wuppertal ein Wohnhaus zerstört und fünf Menschen schwer verletzt. Die Suche nach der Ursache des Unglücks dauert an.
Wohnhausexplosion in Wuppertal: Ursachensuche dauert an
Polizeiwägen prallen bei Einsatzfahrt zusammen - Feuerwehr muss Dach abtrennen 
Beim Zusammenprall zweier Streifenwagen in Schleswig-Holstein sind vier Polizisten teils schwer verletzt worden.
Polizeiwägen prallen bei Einsatzfahrt zusammen - Feuerwehr muss Dach abtrennen 
Pflanzen-Fiebermessen aus dem All
Washington (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will von der Internationalen Raumstation ISS aus die Temperatur und damit den Zustand von Pflanzen auf der Erde …
Pflanzen-Fiebermessen aus dem All
Mindestens sieben Tote bei Erdrutschen in Vietnam
Hanoi (dpa) - Bei mehreren Erdrutschen sind in Vietnam mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Weitere zwölf Menschen galten als vermisst, wie der …
Mindestens sieben Tote bei Erdrutschen in Vietnam

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.