+
Immer am 28. Dezember übernehmen in der spanischen Kleinstadt Ibi die "Mehlmänner" das Kommando - zumindest für einige Stunden.

Kuriose Tradition

Traditionelle Eier- und Mehlschlacht in Spanien

Madrid  - Rund 3000 Männer haben sich in Spanien eine Schlacht mit vier Tonnen Mehl, knapp 20.000 faulen Eiern und sehr vielen Knallfröschen geliefert. Das seltsame Spektakel ist Tradition am 28. Dezember.

Wie an jedem 28. Dezember feierte die Gemeinde Ibi an der Costa Blanca, knapp 40 Kilometer nördlich von Alicante, am Sonntag das Fest der sogenannten „Els Enfarinats“, das Fest der „Mehlmänner“. Der Brauch ist über 200 Jahre alt.

Bunt und ulkig verkleidete „Rebellen“ mit mehlverschmierten Gesichtern - Frauen und Kinder dürfen traditionell nicht mitmachen - setzten den Bürgermeister und andere Amtsträger für 24 Stunden symbolisch ab und übernahmen in Ibi die Macht. Den ganzen Tag lang trugen sie dann verrückte Duelle aus.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Sölden - Obwohl Experten vor Lawinen gewarnt hatten, ist ein Deutscher in Sölden auf die Piste gegangen - und kam durch ein Schneebrett, das er wohl selbst ausgelöst …
Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Tirol
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Spätestens seit Alexander Gerst können sich wieder viele Deutsche für den Weltraum begeistern. Nun könnte es bald neue Abenteuer von einem Deutschen im All zu erzählen …
Ein Kollege für Alexander Gerst: Neuer deutscher Astronaut
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Teheran – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen …
Dutzende Feuerwehrleute nach Hochhaus-Einsturz verschüttet
Streit um Sex-Hotline-Anrufe endet beinahe tödlich
Bielefeld - Teure Anrufe bei einer Sex-Hotline ließen erst die Telefonrechnung explodieren, und dann einen Mann, als der feststellte, dass der Nachbar sie getätigt …
Streit um Sex-Hotline-Anrufe endet beinahe tödlich

Kommentare