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Zahlreiche Teilnehmer feiern am 25.06.2017 in New York (USA) die New York Gay Pride.

Die Begriffe im Überblick

Transsexualität, Transgender, Intersexualität und Queer: Was bedeutet was?

In der Debatte um die Rechte Homosexueller ist auch von der Abkürzung LSBTTIQ die Rede. Sie steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und Queere. Die ersten drei Begriffe sind geläufig. Das bedeuten die anderen.

TRANSSEXUALITÄT: Transsexuelle haben zwar eindeutige Geschlechtsmerkmale, fühlen sich aber dem anderen Geschlecht zugehörig und somit als Mensch im falschen Körper. Die genauen Ursachen dafür sind unbekannt. Bei starkem Leidensdruck können Ärzte die Geschlechtsorgane in Richtung des angestrebten Körpers verändern.

TRANSGENDER: Bei Transgendern geht es um die soziale Identität und die Abweichung von klassischen Geschlechterrollen. Sie fühlen sich mit der Rolle, die ihnen wegen der äußeren Geschlechtsmerkmale bei der Erziehung zugewiesen wurde, falsch beschrieben.

INTERSEXUALITÄT: Bei intersexuellen Menschen sind nicht alle geschlechtsbestimmenden Merkmale wie Chromosomen, Hormone, Keimdrüsen oder äußere Geschlechtsorgane eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen. Vor der Einführung des Begriffs „Intersexuelle“ war meist von „Zwittern“ die Rede.

QUEER: Das englische Wort „queer“ war früher ähnlich dem deutschen „schwul“ ein Schimpfwort. Inzwischen ist es neu bewertet. Heute steht der Sammelbegriff für den Stolz auf Abweichung, mit dem sowohl die ganze Bewegung als auch einzelne Menschen bezeichnet werden können.

Alles zum „Ehe für alle“-Beschluss lesen Sie hier.

dpa

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