Trauer im Berliner Tierpark: Bärin Mira ist tot

Berlin - Erneut hat Berlin einen Bärenliebling verloren. Im Tierpark ist nach einer heftigen Beißerei die 24 Jahre alte Schwarzbärin Mira gestorben.

Wie Sprecherin Claudia Bienek am Samstag entsprechende Medienberichte bestätigte, war es bereits am Donnerstag im sogenannten Bärenschaufenster zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen den Tieren gekommen. Dabei wurde Mira von einem Artgenossen schwer verletzt. Nachdem Besucher Alarm schlugen, eilten Tierarzt, Bärenkurator, Oberinspektor und Tierpfleger herbei. Die Bärin wurde betäubt und in eine Klinik gebracht. Dort musste sie aber wegen ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden.

Nach Angaben der Tierparksprecherin soll das Tier nun am Montag pathologisch untersucht werden. “Wir vermuten, dass sie unglücklich auf einen Felsen gefallen ist. Die Beißwunden hätte sie überlebt.“ Der Tierarzt habe einen komplizierten Splitterbruch des Schultergürtels festgestellt. Die im Tierpark geborene Mira habe mit den anderen beiden Bären Jesper und Rita eigentlich in großer Harmonie zusammengelebt. “Vorher hat es nie Streitigkeiten gegeben. Wir sind sehr bestürzt und traurig über den Vorfall“, sagte Bienek.

Im März war im Berliner Zoo Publikumsliebling Knut gestorben. Todesursache war ein Virusinfekt und eine Gehirnentzündung. Sein Tod löste eine Debatte über die Eisbären-Haltung aus.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbär dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Belém - Eine rätselhafte Serie von 30 Morden an einem Tag hat die Sicherheitsbehörden in der nordostbrasilianischen Stadt Belém in Alarmstimmung versetzt.
Rätselhafte Serie: 30 Morde in 24 Stunden
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Sydney - Ein Taucher ist am australischen Great Barrier Reef von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden.
Australien: Taucher bei Haiangriff schwer verletzt
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter
Rom -Der Papst schickt eine emotionale Botschaft in die Abruzzen: „Danke für Eure Nähe, für Eure Arbeit, für Eure konkrete Hilfe. Grazie“, ruft er den Rettungskräften …
Berghotel-Unglück: Suche nach Verschütteten geht weiter
Nach Bus-Tragödie: Ermittlung bei Reiseunternehmen
Budapest - Nach dem schweren Unfall eines ungarischen Busses in Norditalien ermittelt die ungarische Polizei beim betroffenen ungarischen Reiseunternehmen.
Nach Bus-Tragödie: Ermittlung bei Reiseunternehmen

Kommentare