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Rußlands Ministerpräsident Wladimir Putin und zehntausende Trauernde nahmen am Samstag bei einer Tauerfeier Abschied von den Opfern des Flugzeugabsturzes vom Mittwoch.

Zehntausende bei Trauerfeier für Absturzopfer

Moskau - Rußlands Ministerpräsident Wladimir Putin und zehntausende Trauernde haben am Samstag Abschied von den 43 Opfern des Flugzeugunglücks vom Mittwoch genommen, darunter 36 Spieler und Offizielle des Eishockey-Clubs Lokomotive Jaroslawl.

Sie legten bei der Trauerfeier in der Sportarena der russischen Stadt Blumen an den Särgen nieder, viele trugen Schals in den Farben des Clubs.

Auf der Kunsteisfläche der “Arena 2000“ waren Särge aufgebahrt, Soldaten einer Ehrengarde bildeten ein Spalier. Zahlreiche Menschen hatten Tränen in den Augen, viele verharrten kurz in stiller Trauer. Fans trugen das Trikot des Traditionsvereins.

Bilder von der Absturzstelle

Eishockey-Team stirbt bei Flugzeugabsturz

Der Absturz der Jak-42 kurz nach dem Start hat Russland und die Eishockey-Welt entsetzt. Unter den Opfern sind der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich und ehemalige Spieler der nordamerikanischen Profiliga NHL.

In Moskau kämpften Ärzte weiter um die zwei Überlebenden der Katastrophe vom Mittwoch.

In die Diskussion über das weitere Schicksal des Vereins nach der Katastrophe schaltete sich auch Präsident Dmitri Medwedew ein. Die Zukunft des landesweit beliebten Traditionsclubs sollte keinem Russen gleichgültig sein, sagte der Staatschef. Medwedew berief für diesen Montag ein Treffen mit Sportfunktionären im Kreml ein.

Lokomotive-Präsident Juri Jakowlew bekräftigte, dass der Verein eine neue Profi-Mannschaft aufbauen wolle. Anders als bisher geplant, werde dieses Team aber nicht schon in dieser Saison antreten können, sagte er. Das Flugzeug mit der Mannschaft war am Mittwoch kurz nach dem Start in Jaroslawl abgestürzt.

dpa/dapd

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