Schwerstverletzte und Tote

Tödliche Amokfahrt in Trier: Auto rast durch Fußgänger - Augenzeugen schildern schockierende Szenen

In Trier ist ein Autofahrer durch die Fußgängerzone gerast und hat mehrere Menschen teils schwerst verletzt und getötet. Der Täter konnte gefasst werden. Die bisherigen Erkenntnisse:

  • Ein Autofahrer ist am Dienstag durch die Fußgängerzone von Trier gerast.
  • Der Bürgermeister spricht von einer „Amokfahrt“, bei der mehrere Menschen (schwerst) verletzt oder getötet wurden.
  • Augenzeugen berichten von schockierende Szenen.

Trier - Entsetzliche Szenen in Trier: In der Fußgängerzone der Stadt an der Mosel sind bei einem Vorfall mit einem Auto mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagnachmittag über Twitter mitteilte, habe es mehrere Tote und Verletzte gegeben.

Amokfahrt in Trier: Das ist bisher über den Fahrer bekannt

Der Fahrer sei festgenommen und das Auto sichergestellt worden. Auch zum mutmaßlichen Täter gibt es erste Informationen. Es handele sich um einen 51 Jahre alten Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg, so die Polizei. Der Mann sei mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gefahren und habe offenbar „wahllos“ Menschen angefahren.

Trier: „Amokfahrt in der Innenstadt“ - Hintergründe unklar - Schockierende Augenzeugenberichte

Die Hintergründe, warum der Fahrer in die Fußgängerzone fuhr, blieben zunächst unklar. Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sprach im Interview mit dem SWR von einem „Amokfahrer in der Innenstadt“. Es habe bis zu 15 Verletzte gegeben. Augenzeugen berichteten, dass Menschen durch die Luft geschleudert worden seien.

Über die aktuellen Entwicklungen rund um die Amokfahrt in Trier berichten wir im News-Ticker.

Schock in Trier: Großeinsatz nach tödlicher Amokfahrt

Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war im Einsatz. Der ADAC schickte Rettungshubschrauber. Große Teile der Innenstadt waren abgesperrt. Nach der Festnahme bestehe keine Gefahr mehr für die Bevölkerung, teilte die Polizei mit.

Auto rast in Menschenmenge in Trier: Regierungssprecher Seibert reagiert

„Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag auf Twitter. „Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.“

Tödliche Amokfahrt in Trier: Pressekonferenz angekündigt

Über weitere Einzelheiten soll um 19.00 Uhr in einer Pressekonferenz im Theater Trier informiert werden, voraussichtlich mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister, Roger Lewentz (SPD). Ministerpräsidentin Malu Dreyer äußerte sich entsetzt, die SPD-Politikerin wurde noch am Nachmittag am Ort des Vorfalls nahe der Porta Nigra erwartet. (dpa)

Rubriklistenbild: © Harald Tittel

Auch interessant

Kommentare