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Ein Feuerwehrmann mit Atemschutz untersucht am 06.07.2013 in Wiesbaden (Hessen) ein mit mehreren Kisten Trockeneis beladenes Auto, in dem ein toter 58-Jähriger gefunden wurde.

Tragischer Tod

Trockeneis im Auto: Wirt erstickt an CO2-Gas

Wiesbaden - Ein Wirt wollte in seinem Auto Trockeneis transportieren. Doch offenbar hatte er das gefrorene, unter Druck stehende Kohlendioxid nicht richtig verpackt. Er erstickte noch im Wagen.

Eine Ladung Trockeneis soll einem bekannten Wiesbadener Gastronom in seinem Auto zum Verhängnis geworden sein. Der Mann, dessen Leiche am Samstagabend auf einem Parkplatz in Wiesbaden entdeckt worden war, sei „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ durch das ausströmende CO2-Gas aus den Kisten mit dem Trockeneis ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Messungen hatten eine erhöhte Kohlendioxid-Konzentration im Auto und um den Kombiwagen ergeben.

Trockeneis ist gefrorenes, unter Druck stehendes Kohlendioxid, das bei normalem Druck und Raumtemperatur direkt in ein geruchloses Gas übergeht. Ist die Konzentration in der Atemluft zu hoch, kann ein Mensch an Kohlendioxid ersticken. Das Eis, das als Kühlmittel verwendet wird, wurde auch im Auto des Toten gefunden. Der Gastronom soll den Wagen selbst beladen haben.

dpa

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