Der Tropensturms "Earl" in Mexiko hat mindestens 45 Menschen getötet und starke Schäden angerichtet. Foto: Hugo Ortuno
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Der Tropensturms "Earl" in Mexiko hat mindestens 45 Menschen getötet und starke Schäden angerichtet. Foto: Hugo Ortuno
Ein Bus liegt auf einer zerstörten Straße im mexikanischen Huauchinango. Mit Hurrikanstärke war der Tropensturm "Earl" in der vergangenen Woche auf Belize getroffen. Am Wochenende schwächte er sich auf seinem Weg über das Festland zwar ab, brachte aber starken Regen nach Mexiko. Foto: Alex Cortes
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Ein Bus liegt auf einer zerstörten Straße im mexikanischen Huauchinango. Mit Hurrikanstärke war der Tropensturm "Earl" in der vergangenen Woche auf Belize getroffen. Am Wochenende schwächte er sich auf seinem Weg über das Festland zwar ab, brachte aber starken Regen nach Mexiko. Foto: Alex Cortes
Starker Regen brachte im Südosten Mexikos die Erde ins Rutschen. Die Schlammlawinen rissen Menschen und Häuser mit sich fort. Foto: Hugo Ortuno
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Starker Regen brachte im Südosten Mexikos die Erde ins Rutschen. Die Schlammlawinen rissen Menschen und Häuser mit sich fort. Foto: Hugo Ortuno
Mexikanische Soldaten räumen Trümmer und Schlammmassen in Huauchinango weg. Die Stadt gehört zum Bundesstaat Puebla. Dort allein kamen 32 Menschen ums Leben. Foto: Hugo Ortuno
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Mexikanische Soldaten räumen Trümmer und Schlammmassen in Huauchinango weg. Die Stadt gehört zum Bundesstaat Puebla. Dort allein kamen 32 Menschen ums Leben. Foto: Hugo Ortuno
Anwohner suchen in einem Haus in Huauchinango nach Überlebenden. Die Wohnungen von mindestens 2000 Menschen in Huauchinango und Tlaola wurden schwer beschädigt. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Foto: Hugo Ortuno
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Anwohner suchen in einem Haus in Huauchinango nach Überlebenden. Die Wohnungen von mindestens 2000 Menschen in Huauchinango und Tlaola wurden schwer beschädigt. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Foto: Hugo Ortuno
18 Gemeinden wurden in Mexiko durch Erdrutsche und über die Ufer getretene Flüsse von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Häuser, Autos, Brücken etc. waren zerstört worden. Das Innenministerium erklärte für drei Gemeinden im Bundesstaat Puebla den Notstand. Foto: Hugo Ortuno
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18 Gemeinden wurden in Mexiko durch Erdrutsche und über die Ufer getretene Flüsse von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Häuser, Autos, Brücken etc. waren zerstört worden. Das Innenministerium erklärte für drei Gemeinden im Bundesstaat Puebla den Notstand. Foto: Hugo Ortuno
In Huauchinango habe es den größten Niederschlag innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben, teilte die Regierung von Puebla mit. Die Auswirkungen sind verheerend. Foto: Hugo Ortuno
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In Huauchinango habe es den größten Niederschlag innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben, teilte die Regierung von Puebla mit. Die Auswirkungen sind verheerend. Foto: Hugo Ortuno

Dutzende Tote bei Tropensturm in Mexiko

Das bislang schwerste Unwetter der Hurrikansaison richtet im Südosten Mexikos großen Schaden an. Bei Erdrutschen und Überschwemmungen sterben mindestens 45 Menschen. Auf der Pazifikseite zieht das Tiefdruckgebiet "Javier" herauf.

Huauchinango (dpa) - Tropensturm "Earl" hat in Mexiko schweren Schaden angerichtet und mindestens 45 Menschen in den Tod gerissen. Starker Regen brachte im Südosten des Landes die Erde ins Rutschen und ließ Flüsse über die Ufer treten.

Die Schlammlawinen zerstörten Häuser und Straßen, zahlreiche Menschen wurden obdachlos. Allein im Bundesstaat Puebla kamen 32 Menschen ums Leben, wie Gouverneur Rafael Moreno Valle mitteilte. Im benachbarten Veracruz gab es nach Angaben des Zivilschutzes 13 Tote. 18 Gemeinden waren durch Erdrutsche und über die Ufer getretene Flüsse zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 1200 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte Gouverneur Javier Duarte am Dienstag.

Das Innenministerium erklärte für drei Gemeinden in Puebla den Notstand. Damit wurden Mittel aus einem Notfallfonds freigegeben. "Es ist ein schwerer Tag für die Menschen in Puebla. Es lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Danke an alle, die helfen", sagte Gouverneur Moreno Valle. In Puebla waren vor allem die Gemeinde Huauchinango - 140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt - und die 15 Kilometer entfernte Ortschaft Tlaola betroffen.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto kondolierte den Angehörigen der Opfer. Er wies die Minister an, bei der Nothilfe eng zusammenzuarbeiten. Die Betroffenen erhielten Unterstützung, versprach der Staatschef.

Papst Franziskus beklagte die Opfer in einem Kondolenzschreiben. Er rief die Menschen in der Region zur Solidarität auf und forderte die Behörden auf, nicht den Mut zu verlieren.

Mit Hurrikanstärke war "Earl" in der vergangenen Woche auf Belize getroffen. Am Wochenende schwächte er sich auf seinem Weg über das Festland zwar zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab, brachte aber starken Regen nach Mexiko.

Unterdessen zog über dem Pazifik "Javier" auf die Küste des Bundesstaates Baja California Sur zu. Der Sturm schwächte sich am Dienstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab. Der Wetterdienst warnte vor heftigen Niederschlägen.

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