Tropensturm "Lee" wütet im Nordosten der USA

Washington  - Mehr als 120 000 Menschen sind im Nordosten der USA vor dem Tropensturm “Lee“ in Sicherheit gebracht worden.

Mehrere Städte wurden überschwemmt. Hohe Fluten gab es vor allem im Bundesstaat Pennsylvania. Dort habe der Fluss Susquehanna nach heftigen Regenfällen am Donnerstag (Ortszeit) Rekordhöhe erreicht, berichteten Medien. In den reißenden Fluten wurden teilweise ganze Häuser mitgerissen, wie Fernsehbilder des Nachrichtensenders CNN zeigten. Der Fluss ist nicht durchgängig durch einen Damm abgesichert.

Daryl Kurkoski und Tochter Jennifer (9) blicken in Plymouth auf das steigende Wasser

Etwa 20 000 Anwohner in der Gegend von Binghamton im Bundesstaat New York mussten deshalb ihre Häuser verlassen, berichtete die “New York Times“. Die Menschen hatten sich gerade erst vom Tropensturm “Irene“ erholt. Straßen wurden gesperrt. Einige Universitätsgebäude wurden als Notunterkünfte benutzt. Auch südlich von Binghamton, in und bei Wilkes-Barre im Bundesstaat Pennsylvania, wurden mehr als 100 000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Meteorologen des nationalen Wetterdienstes gaben für Freitag Tropensturmwarnungen für Gebiete um Boston an der Ostküste heraus. Die Wetterexperten warnten außerdem vor Flutwellen in und um die Bundesstaaten Albany und Philadelphia, berichtete die “New York Times“. Laut Zeitungsbericht wurden Einsatzkräfte der New Yorker Feuerwehr in die betroffenen Regionen im Nordosten der USA geschickt, um bei Rettungsaktionen zu helfen.

“Lee“ war am vergangenen Wochenende in Louisiana zunächst als Tropensturm auf Land getroffen. Es gab heftige Regenfälle. Besonders hart traf es die Jazzmetropole New Orleans in Louisiana und auch Jackson, die Hauptstadt von Mississippi. Zeitweise waren Zehntausende Haushalte ohne Strom. Dämme und Anlagen zum Abpumpen des Wassers verhinderten jedoch schwerere Überschwemmungen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Eisige Temperaturen und Sonne am Wochenende
Offenbach (dpa) - Das kommende Wochenende verspricht vor allem Eines: eisige Temperaturen. Die Höchstwerte liegen am Freitag im Süden und Osten zwischen minus zwei und …
Eisige Temperaturen und Sonne am Wochenende
Mofa auf Tempo 127 getunt - das hat üble Folgen für einen 19-Jährigen
Technisches Talent hat ein 19-Jähriger in Kiel bewiesen. Der Teenager hatte sein Mofa ganz schön auffrisiert. Durch Zufall fiel der Polizei das getunte Teil auf.  
Mofa auf Tempo 127 getunt - das hat üble Folgen für einen 19-Jährigen
Grippewelle rollt mit neuem Spitzenwert
In Bayern hat eine Kirchengemeinde sogar das Weihwasserbecken geleert, um Ansteckungen mit Grippeviren zu vermeiden. Nützen dürfte das nicht viel. Die Influenza hat …
Grippewelle rollt mit neuem Spitzenwert
Bus in Brand geraten
Probleme mit dem Motor und Rauch im Fahrzeug - ein fahrender Bus hat auf der Bundesstraße zu brennen begonnen. Die Insassen mussten die Scheiben einschlagen, um sich zu …
Bus in Brand geraten

Kommentare