Weltweites Tourismusranking

Trotz Anschlagsserie: Frankreich bleibt Reiseland Nr. 1

Biarritz - Trotz der islamistischen Anschläge bleibt Frankreich das beliebteste Reiseziel weltweit. Damit verteidigt das Land seinen Titel vom Vorjahr.

Im vergangenen Jahr kamen bis zu 83 Millionen ausländische Touristen nach Frankreich, wie Außenminister Jean-Marc Ayrault am Freitag im südwestfranzösischen Biarritz sagte. Das war zwar weniger als die Rekordbesucherzahl von 85 Millionen, die 2015 erreicht wurde. Es reicht aber weiterhin für den ersten Platz im weltweiten Vergleich. "Das Reiseziel Frankreich hat gelitten", sagte Ayrault mit Blick auf die islamistischen Anschläge seit Anfang 2015.

Viele Faktoren spielen eine Rolle

Der für den Tourismus zuständige Außenminister verwies zudem auf Unwetter, die Frankreich im vergangenen Jahr trafen, und auf die häufig von Gewalt begleiteten Großdemonstrationen gegen eine umstrittene Arbeitsmarktreform. Frankreich konnte allerdings als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft viele zusätzliche Besucher anlocken. Die endgültigen Tourismuszahlen sollen erst im März veröffentlicht werden. Frankreich war auch 2015 das beliebteste Reiseziel, vor den USA und Spanien. Das Land will bis 2020 die symbolische Marke von jährlich 100 Millionen Besuchern knacken.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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