Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

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Nebel über Frankfurt: In den nächsten Tagen sorgt ein Hochdruckgebiet für trübes Wetter.

Wetteraussichten

Trübe Suppe in der Vorweihnachtszeit

Frankfurt/Main - Ein Hochdruckgebiet beschert Deutschland eine trübe Wettersuppe. Und das vor Weihnachten. Kommt doch noch Schnee?

Kurz vor Weihnachten ist statt Eis und Schnee ein Hochdruckgebiet im Anmarsch. Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Dienstag berichtete, kann es in der Woche vor Weihnachten bis zu neun Grad warm werden. Sonniges Winterwetter bedeutet das aber nicht - eher trübe Suppe.

Während der Übergangsphase am Mittwoch sorgen schwache Tiefausläufer noch für dichte Wolken und gebietsweise etwas Regen. Ist der morgendliche Nebel weg, wird es sonnig, vor allem im Süden und Westen bei zwischen 2 und 10 Grad. Nächtlichen Frost und Glätte gibt es am ehesten im Süden und Südosten.

Die Sonne zeigt sich wieder

Aber Hoch „Valentin“ und Hoch „Wolfgang“ haben sich bereits über Europa in Stellung gebracht, wie Michael Tiefgraber von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes berichtete. Sie werden ab Donnerstag das Wetter in Deutschland bestimmen. Die Niederschläge klingen ab und die Chancen auf Sonnen steigen. „Jedoch steigt auch wieder die Wahrscheinlichkeit für Nebel und Hochnebel“, sagte Tiefgraber. Die Höchstwerte schwanken zwischen 0 und 9 Grad.

Über das Weihnachtswetter sagt das allerdings nichts. Selbst die vagen „Trendaussagen“ des Wetterdienstes blicken Tiefgraber zufolge nur bis zu zehn Tage in die Zukunft.

Für viele gehören Schnee und Weihnachten zusammen, dabei bekommt Deutschland im Flachland nur selten Schnee zum Fest, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. „Im langjährigen Durchschnitt liegt die Wahrscheinlichkeit für Schnee zum Fest in tiefen Lagen gerade mal bei 10 bis 15 Prozent. Das letzte gesamtdeutsche weiße Weihnachtsfest gab es im Jahr 2010.“

dpa/mol

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