+
James Steven Corley (52) wurde insgesamt 16 Mal besoffen hinterm Steuer erwischt. Dafür muss er nun 99 Jahre in den Knast.

Trunkenheit am Steuer: 99 Jahre Knast

Conroe - Hartes Urteil für einen notorischen Gesetzesbrecher: Im US-Staat Texas wurde ein Mann (52) zu 99 Jahren Knast verurteilt, weil er laufend betrunken hinterm Steuer gesessen hatte.

Wie die Webseite montgomerycountypolicereporter.com berichtet, hat wurde James Steven Corley insgesamt 16 Mal von der Polizei wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erwischt. Zum letzten Mal im vergangenen August. Polizisten war aufgefallen, dass Corley in Schlangenlinien auf der Straße fuhr. Außerdem war eines seiner Rücklichter kaputt. Als die Beamten den Mann aus dem Verkehr zogen und ihn ins Röhrchen blasen ließen, zeigte der Alkomat einen Wert von 0,1 Promille an. Allerdings hatte er gelichzeitig ein Epilepsie-Medikament genommen, was den Rausch verstärkte.

Die 50 häufigsten und dümmsten Autofahrer-Ausreden bei TÜV Süd

Die 50 häufigsten und dümmsten Autofahrer-Ausreden bei TÜV Süd

Jetzt setzte der Richter beim Gericht von Montgomery County ein Exempel: Corley muss wegen seiner andauernden Alk-Fahrten für 99 Jahre in den Knast. "Der Angeklagte ist ein extrem gefährlicher Fahrer", sagte Staatsanwalt Warren Diepramm. "Nach seiner eigenen Aussage ist er praktisch jedes Mal besoffen, wenn er sich hinter des Steuer eines Fahrzeugs setzt." Wie der Staatsanwalt weiter ausführte, habe Corley auch gestanden, dass er im Suff keine Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nehme. Somit spiele er "russisches Roulette" mit den Leben anderer Menschen. 

Die Autofahrer in Conroe und Umgebung sind nun auf absehbare Zeit vor der lebenden Suff-Bombe im Straßenverkehr verschont. Frühestens in 10 bis 15 Jahren kann Corley einen Bewährungsantrag stellen.

fro

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Geräumtes Hochhaus in Dortmund wohl erst in zwei Jahren bewohnbar
Die Bewohner eines geräumten Hochhauses in Dortmund können nach Einschätzung des Eigentümers frühestens in zwei Jahren in ihre Wohnungen zurückkehren.
Geräumtes Hochhaus in Dortmund wohl erst in zwei Jahren bewohnbar
Trotz Badewarnung: Zwei deutsche Urlauber vor Teneriffa ertrunken
Vor der Kanareninsel Teneriffa sind am Montag zwei deutsche Urlauber ertrunken. Das teilte die Regionalregierung mit.
Trotz Badewarnung: Zwei deutsche Urlauber vor Teneriffa ertrunken
Passagierflugzeug in Kanada stößt mit Drohne zusammen
Schon 71 "Behinderungen durch Drohnen" haben Piloten in Deutschland gemeldet. Einen Zusammenstoß gab es hierzulande aber noch nicht. Dies ist nun in Kanada passiert.
Passagierflugzeug in Kanada stößt mit Drohne zusammen
Ex-Hurrikan „Ophelia“: Zahl der Toten steigt auf drei
Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Ex-Hurrikan „Ophelia“ in Irland am Montag ist auf drei gestiegen. 
Ex-Hurrikan „Ophelia“: Zahl der Toten steigt auf drei

Kommentare