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Überlebende der Tsunami-Katastrophe im japanischen Rikuzentakata.

Tsunami-Überlebende könnten noch Jahre in Containern wohnen

Rikuzentakata - Über 400.000 Menschen in Japan, die seit dem Tsunami am 11. März in Notunterkünften leben, wollen nur eines: nach Hause.

“Wir wollen weg von hier“, sagt Yukiko Yamaguchi. Sie sitzt auf einem Teppich in einer Schulturnhalle, in der sie wohnt, seit ihre Heimatstadt Rikuzentakata komplett zerstört wurde.

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Doch die Frage ist, wohin sie gehen soll. Ihr Haus steht nicht mehr und bevor hier irgendetwas wieder aufgebaut werden kann, müssen Tonnen von Schutt und Trümmern aus dem Weg geräumt werden. Zudem ziehen Feuerwehrleute immer noch Leichen aus den Ruinen.

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Für einige Zeit, wahrscheinlich sogar für Jahre, könnten jene Metallcontainer ihr Zuhause werden, mit deren Montage Arbeiter am Montag am Gelände der Schule begannen. 135 davon sollen hier auf dem Fußballfeld errichtet werden, Tausende weitere sind in den Hügeln rund um Rikuzentakata geplant.

Wann und ob hier irgendwann wieder eine richtige Stadt stehen wird, weiß niemand. Der 61-jährige Tsutomu Nakai will dazu beitragen, sagt er. “Ich bin hier geboren. Ich werde den Rest meines Lebens darauf verwenden, diesen Ort wieder aufzubauen.“

Andere haben mit ihrer alten Heimatstadt abgeschlossen. So wie die 75-jährige Minoru Sato aus Onagawa, ein Stückchen weiter südlich. Sie will weg vom Wasser. “Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder hier zu leben.“

Von Todd Pitman

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