Nach starkem Erdbeben

Tsunami-Warnung wieder aufgehoben

Juneau - Die Tsunami-Warnung für Teile Süd-Alaskas und der kanadischen Westküste ist nach einem starken Erdbeben in der Region wieder aufgehoben worden.

Ein starkes Erdbeben vor der Küste Alaskas hat in der Nacht zum Samstag viele Menschen in Angst versetzt. Eine vorübergehend geltende Tsunami-Warnung wurde allerdings nach wenigen Stunden wieder aufgehoben, weil keine Riesenwellen entstanden. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 7,5 an. Kurze Zeit später ereigneten sich in derselben Region zwei weitere Beben mit Stärken von 4,7 und 4,2. Häuser hätten gewackelt und Geschirr und Bücher seien aus den Regalen gefallen, berichteten Augenzeugen laut US-Medienberichten. Über Sachschäden gab es zunächst keine Berichte.

Die Erde bebte in der Nacht zum Samstag um 23.58 Uhr (Ortszeit). Bis nach Seattle seien die Erschütterungen zu spüren gewesen. Das Zentrum lag 355 Kilometer südlich der Hauptstadt des US-Bundesstaates Alaska, Juneau, in einer Tiefe von 9,6 Kilometern. Zunächst hatte die Erdbebenwarte USGS das Beben mit einer Stärke von 7,7 angegeben. Viele Menschen waren, nachdem sie von der Tsunami-Warnung erfahren hatten, bereits in höhergelegene Gebiete geflüchtet, konnten aber nach kurzer Zeit in ihre Häuser zurückkehren.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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