Mindestens 22 Tote

Erdbeben in der Türkei: Merkel verspricht Erdogan Unterstützung - Zahl der Todesopfer gestiegen

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Bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 im Osten der Türkei sind mindestens 30 Menschen um Leben gekommen. Über 400 Rettungsteams sind im Einsatz. 

  • Im Osten der Türkei hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. 
  • Das Beben hatte eine Stärke von 6,8 auf derRichter-Skala. 
  • Mindestens 30 Menschen sind ums Leben gekommen.

Update vom 26. Januar, 8.45 Uhr: Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei steigt die Zahl der Todesopfer auf 31. Verletzt worden sind mehr als 1600 Menschen. Immer noch sind zahlreiche Opfer verschüttet - die Suche nach den Überlebenden geht auch am heutigen Sonntag (26.1.) weiter. Bislang konnten 45 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden. 

Präsident

Recep

Tayyip

Erdogan

kündigte an, dass Hilfe auch all jenen Menschen zustehe, die ihr Zuhause verloren haben. Das staatliche Wohnungsbauunternehmen „Toki“ werde alles Notwendige tun werde, „damit niemand ohne ein Heim bleibt.“ 

Erdogan

nahm am Samstag (25.1.) an der

Beerdigung

einer Frau und ihres Sohnes teil. 

Jetzt hat sich in der Karibik ein schweres Erdbeben ereignet. Eine Tsunami-Warnung für Kuba und Jamaika wurde herausgegeben.

Präsident Erdbeben-Region in der Türkei - Merkel sichert Unterstützung zu

Update vom 25. Januar 2020, 16.55 Uhr: Mindestens 22 Menschen sind bei einem schweren Erdbeben im Osten der Türkei ums Leben gekommen. Das teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Besuch in der Erdbebenregion am Samstag mit. 

Erdogan hatte seine Termine in Istanbul abgesagt und war am Nachmittag kurzfristig nach Elazig gereist. Er nahm auch an der Beerdigung einer 45 Jahre alten Frau und ihres zehn Jahre alten Sohnes teil. In einem Tweet wünschte er den Verletzten schnelle Heilung und den Toten die Gnade Gottes.

In einem Kondolenzschreiben an Erdogan sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Anteilnahme aus. „Nach meiner Rückkehr aus Istanbul habe ich von dem schweren Erdbeben im Osten Ihres Landes erfahren; dies hat mich mit Trauer und großem Bedauern erfüllt“, schrieb Merkel. Sie bot der Türkei „tatkräftige Unterstützung“ an.

Erdbeben in der Türkei: Medien zeigen dramatische Rettungsarbeiten

Retter konnten bisher 42 Verschüttete lebend bergen, wie der Staatssender TRT meldete. Dramatische Aufnahmen des Senders zeigten Dutzende Retter, die schweigend auf dem Dach eines eingestürzten Gebäudes in der 600 000-Einwohner Stadt Elazig arbeiteten. Auch die Rettung einer älteren Frau war auf den Bildern zu sehen - und schockierte Augenzeugen, die sich um das Geschehen versammelten. „Meine Tochter ist auch dort“, rief die Frau und deutete auf die Trümmer, aus denen sie eben gezogen worden war. Dann wurde sie mit einem Krankenwagen weggebracht.

Örtliche Medien zeigten auch die Bergung einer 45-jährigen Frau, die zuvor unter den Trümmern eines Wohnhauses per Handy von den Rettern kontaktiert werden konnte. Umherstehende Menschen applaudierten, einige mit Tränen in den Augen, als die Gerettete zu einem Krankenwagen gebracht wurde.

Mit speziellen Sensoren hörten Retter die Trümmer nach Überlebenden ab, auch Bagger und Spürhunde seien im Einsatz, sagte ein Retter. Nach Angaben des TV-Senders CNN Türk sind unter den Geretteten mindestens zwei Kinder. Wie der Sender TRT weiter berichtete, konnte auch eine Schwangere lebend befreit werden.

Erdbeben in der Türkei: Minus-Grade erschweren Suche nach Überlebenden

In der ersten Nacht nach dem Beben hätten Temperaturen von Minus acht Grad Celsius die Rettungsarbeiten erschwert, meldete der Katastrophenschutz. Anwohner boten in den sozialen Medien Hilfe und Unterkunft für Betroffene. Viele hatten Angst, in ihre Häuser zurückzukehren und sagten dem Sender TRT am Samstag, sie würden die Nacht im Freien verbringen.

Hunderte Menschen wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt. Das Beben hatte die Stärke 6,8, wie die Katastrophenschutzbehörde Afad mitteilte. Es sei von rund 400 Nachbeben gefolgt worden. Das Beben hatte sein Zentrum in der Provinz Elazig und ereignete sich gegen 21 Uhr Ortszeit.

Mehrere Gebäude stürzten ein. Behörden gingen am Samstag davon aus, dass noch 22 Menschen von den Trümmern verschüttet seien, so Innenminister Süleyman Soylu. Erdogan sprach am Samstagnachmittag von mehr als 1000 Verletzten. Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte zuvor gesagt, 382 Menschen seien in Krankenhäusern behandelt worden.

Schweres Erdbeben im Osten der Türkei: Zahl der Todesopfer steigt

Update vom 25. Januar 2020, 11.26 Uhr: Bei einem schweren Erdbeben sind im Osten der Türkei mindestens 22 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das teilte Innenminister Süleyman Soylu am Samstagmorgen mit. Das Beben hatte nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8. Es sei von rund 400 Nachbeben gefolgt worden, eines habe die Stärke 5,1 erreicht, sagte Soylu weiter.

Mehrere Gebäude stürzten ein. Behörden gingen davon aus, dass noch immer 22 Menschen von den Trümmern verschüttet seien, so Soylu. Insgesamt seien 382 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden, 34 von ihnen auf Intensivstationen, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Zuvor hatte die Katastrophenschutzbehörde Afad berichtet, mehr als 1000 Menschen hätten nach dem Beben Krankenhäuser aufgesucht.

Bisher seien 39 Verschüttete gerettet worden, sagte Soylu. Nach Angaben des TV-Senders CNN Türk sind mindestens zwei Kinder darunter. Wie der Staatssender TRT berichtete, konnte auch eine Schwangere lebend befreit werden.

Schweres Erdbeben im Osten der Türkei: Zahl der Todesopfer steigt

Update vom 25. Januar 2020, 6.31 Uhr: Bei dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei sind neuen Angaben zufolge mindestens 15 Menschen getötet worden. Zehn von ihnen seien in der Provinz Elazig und fünf in der benachbarten Provinz Malatya ums Leben gekommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu in der Nacht auf Samstag. Außerdem seien mindestens 553 Menschen verletzt worden. Gesundheitsminister Fahrettin Koca sprach in einem Tweet von 18 Toten. In lokalen Medien waren Bilder von eingestürzten Häusern zu sehen.

Schweres Erdbeben im Osten der Türkei: Mindestens 14 Todesopfer

Ursprungsartikel vom 24. Januar 2020: Am Freitagabend kam es in der Osttürkei zu einem schweren Erdbeben. Mehrere Gebäude sind dabei eingestürzt und mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Betroffen von dem Beben, welches sich um 20.55 Uhr Ortszeit ereignet haben soll, waren vor allem die Provinzen Elazig und Malatya

Türkei: Erschütterung über 200 km spürbar - 400 Rettungsteams im Einsatz

Mittlerweile seien über 400 Rettungsteams auf den Weg in die betroffenen Gebiete. Das Zentrum des Bebens lag wohl in der Kleinstadt Sivrice, aber dennoch war es auch in 200 Kilometern Entfernung noch zu spüren.

Die Türkei ist besonders erdbebengefährdet. Eines der tödlichsten Beben war eines der Stärke 7,6 im Jahr 1999. Das Epizentrum lag damals in Gölcük südöstlich von Istanbul. Es gab zehntausende Verletzte und Tote.

Ein toter Jugendlicher, Bruder und Vater schwerst verletzt - in Baden-Württemberg geht die Polizei einem schweren Verbrechen nach. Doch der Vorfall wirft Fragen auf. Kanzlerin Angela Merkel hat Aldi, Edeka, Rewe und Lidl zum Rapport gebeten - sie hat offenbar dringend Redebedarf. Ist der Druck des Lebensmittelhandels auf die Landwirte zu stark?

fd mit dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Guido Bergmann

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