Türkei holt 300 Schwerverletzte aus Libyen ab

Bengasi - Die Türkei bringt 300 Schwerverletzte aus der belagerten libyschen Stadt Misurata und der Rebellenhochburg Bengasi zur Behandlung ins Ausland. Die Lage vor Ort sei eine einzige Katastrophe.

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Türkische Regierungsbeamte und Helfer des Roten Halbmondes holten die Opfer der Kämpfe am Sonntag mit der Seefähre “Ankara“ ab. Sie sollten noch am späten Abend die 40 Stunden dauernde Überfahrt nach Izmir beginnen, wie ein türkischer Diplomat im Hafen von Bengasi sagte.

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Jubelnde Libyer erwarteten die türkische Seefähre und die Verletzten aus Misurata im Hafen von Bengasi. “Misurata wird jeden Tag mit Granaten beschossen. Die Stadt wird seit 40 Tagen belagert. Was passiert, ist wirklich eine Katastrophe“, sagte eine Sprecherin der Aufständischen. Zahlreiche Häuser seien in Brand gesetzt worden. Frauen und Männern würden misshandelt.

dpa

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