Türkei-Beben: Mädchen nach 30 Stunden gerettet

Ankara - Zwei Tage nach dem verheerenden Beben in der Türkei haben Rettungskräfte sieben weitere Verschüttete lebend geborgen, darunter ein neunjähriges Mädchen, das 30 Stunden unter Trümmern gelegen hatte.

Es ist ein Rennen gegen die Zeit für die Helfer in der ostttürkischen Erdbebenregion. Doch es sind Erlebnisse wie diese, die die Rettungskräfte weiter antreiben. Am frühen Dienstagmorgen konnten sie in der besonders schwer betroffenen Stadt Ercis Überlebende bergen. Sieben Menschen wurden gerettet, darunter auch ein neunjähriges Mädchen und ein 18-jähriger Mann. Beide hatte mehr als 30 Stunden unter den Trümmern gelegen. Der junge Mesut Yilmaz sagte dem Sender CNN Türk, es sei wie das jüngste Gericht gewesen.

Erdbeben in Türkei: Hunderte Tote

Erdbeben in Türkei: Hunderte Tote

Wie viele Menschen durch das schwere Erdbeben vom Sonntag ums Leben kamen, ist bislang nicht bekannt. Bis Dienstag stieg die Zahl der Toten schon auf über 360. Hunderte Menschen werden aber immer noch vermisst. Viele Überlebende verbringen die kalten Nächte in Zelten, Autos oder im Freien. Sie haben Angst vor den Nachbeben und ihre Häuser sind entweder zerstört oder zu stark beschädigt.

Helfer retten Neugeborenes aus Trümmern in Ercis

Türkische Rettungsmannschaften haben 47 Stunden nach dem Erdbeben im Osten der Türkei ein Neugeborenes aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses gerettet. Das wenige Tage alte Baby wurde in eine improvisierte Krankenstation in Ercis gebracht. “Es ist gesund und es wird leben“, sagte der behandelnde Arzt der Nachrichtenagentur dpa in der Stadt. Das Kind bewege Arme und Beine. Über das Schicksal der Eltern war zunächst nichts bekannt. Ercis ist die Stadt mit den schwersten Zerstörungen nach dem Beben.

mm/dpa

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