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Ein technischer Fehler soll wohl nicht der Grund für den Frachtjumbo-Absturz in Kirgistan sein.

Nach Absturz in Kirgistan

Türkische Airline: Wohl kein technischer Fehler als Unfallursache

Istanbul - Zwar gibt es noch keine genauen Informationen zur Unglücksursache. Ein technischer Fehler soll aber nicht für den Jumbo-Absturz in Kirgistan verantwortlich sein.

Die türkische Frachtfluggesellschaft ACT Airlines geht nach ersten Erkenntnissen nicht von technischem Versagen als Ursache für den verheerenden Absturz eines ihrer Jumbo-Jets in Kirgistan aus. „Ersten Angaben zufolge haben keine technischen Ursachen oder Faktoren im Zusammenhang mit der Ladung den Unfall hervorgerufen“, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. „Es gibt noch keine klaren und bestätigten Informationen bezüglich der Unfallursache“, hieß es weiter, es werde in „mehrere Richtungen“ ermittelt.

Zuvor hatte es bereits Meldungen gegeben, wonach ein Pilotenfehler die Ursache für den Absturz war.

ACT Airlines bestätigte außerdem den Tod der vier Besatzungsmitglieder. Der Pilot, der Copilot, ein für die Fracht Verantwortlicher und ein Techniker seien ums Leben gekommen, hieß es. Die Besatzung sei sehr erfahren gewesen. Nach Behördenangaben wurden 32 Menschen am Boden tot geborgen. ACT sprach dagegen von 33 Todesopfern am Boden.

Rettungskräfte in Kirgistan.

Durch den Absturz der Maschine in Bischkek kamen nach Behördenangaben insgesamt mindestens 35 Menschen ums Leben. Die Maschine der türkischen Frachtfluglinie ACT war in Hongkong gestartet und sollte nach einer Zwischenlandung in Bischkek weiter nach Istanbul fliegen. Das Unglück ereignete sich um 7.20 Uhr Ortszeit (2.20 Uhr MEZ).

Nach Angaben von ACT wurde die Firma 2004 gegründet. Sie ist demnach fast vollständig im Besitz einer chinesischen Gruppe und eines türkischen Teilhabers.

dpa

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