+
Nur wenige Meter über den Badegästen: Anflug am Maho Beach auf Sint Maarten. Foto: Philipp Laage

Unfall beim "Planespotting"

Turbinenwind tötet Touristin auf Karibikinsel Sint Maarten

Sint Maarten (dpa) - Auf der Karibikinsel Sint Maarten ist eine Touristin vom Turbinenwind eines Flugzeugs weggeblasen und tödlich verletzt worden.

Die 57-jährige Neuseeländerin habe sich am Zaun des Princess Juliana International Airports festgehalten, als sie wie viele andere Touristen den Start einer Boeing 737-800 am Maho Beach beobachten wollte, teilte die Polizei mit. Der starke Wind aus den Triebwerken habe die Frau fortgeblasen. Sie prallte mit dem Kopf gegen einen Betonblock und verletzte sich schwer. Im Krankenhaus erlag sie ihren Verletzungen.

Der Flughafen auf der zwischen den Niederlanden und Frankreich aufgeteilten Insel liegt gleich neben dem Maho Beach. Waghalsige Touristen, sogenannte "Planespotter", können von dort die startenden und landenden Maschinen beobachten. Die Flugzeuge müssen aufgrund der Lage der Landebahn weniger als 30 Meter über den Köpfen der Touristen fliegen, um zu landen. Obwohl es schon mehrere Vorfälle mit Verletzten in der Vergangenheit gab, ist dies laut Medienberichten wahrscheinlich der erste Todesfall.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann ohne Führerschein rast in Gegenverkehr - zwei Frauen tot
Ein junger Autofahrer gerät in den Gegenverkehr. Zwei Frauen sterben. Dann kommt heraus: Der Verursacher hätte gar nicht fahren dürfen.
Mann ohne Führerschein rast in Gegenverkehr - zwei Frauen tot
Bericht: Polizei erschoss in Deutschland in vergangenem Jahr 15 Menschen
Polizisten haben einem Zeitungsbericht zufolge bei Einsätzen in Deutschland im vergangenen Jahr 15 Menschen erschossen und 40 weitere verletzt.
Bericht: Polizei erschoss in Deutschland in vergangenem Jahr 15 Menschen
Nie mehr Autos im New Yorker Central Park
Aus dem New Yorker Central Park werden Autos demnächst verbannt.
Nie mehr Autos im New Yorker Central Park
Seltener Braunbär stirbt: Fangaktion in Italien wirft Fragen auf
In einem italienischen Nationalpark ist ein Exemplar einer vom Aussterben bedrohten Bärenart verendet, nachdem Biologen das Tier betäubt hatten.
Seltener Braunbär stirbt: Fangaktion in Italien wirft Fragen auf

Kommentare