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Die TV-Moderatorin Maureen O‘Boyle wurde 1986 vergewaltigt. Jetzt erfuhr sie, dass ihr Peiniger gestorben ist. 

Er saß eine 50 Jahre lange Haftstrafe ab

TV-Moderatorin stundenlang vergewaltigt - jetzt ist ihr Peiniger tot

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1986 wurde die amerikanische TV-Moderatorin Maureen O‘Boyle vergewaltigt. Ihr Peiniger wurde deshalb zu einer 50-jährigen Haftstrafe verurteilt. Erst ein Jahr nachdem er im Gefängnis gestorben war, informierte man sie, wie das People-Magazin berichtet. 

Charlotte - Als sie 22 Jahre alt war, wurde die Nachrichtenmoderatorin Maureen O‘Boyle mehrfach vergewaltigt. Ein Stalker brach in ihrer Wohnung ein und bedrohte sie mit einem Messer. Fünf Stunden hielt James E. Starling die Frau in seiner Gewalt. Der Mann verließ anschließend ihre Wohnung, wurde aber im Zusammenhang mit einer weiteren Vergewaltigung festgenommen und zu 50 Jahren Haft verurteilt. 

Maureen O‘Boyles Peiniger sollte auf Bewährung frei kommen

Vor drei Jahren dann der Schock. Der einstige Peiniger soll vor einen Bewährungsausschuss kommen. Maureen O‘Boyle, inzwischen Nachrichtensprecherin bei einem Sender in Charlotte North Carolina, sammelte daraufhin 71.000 Unterschriften, um zu verhindern, dass Starling das Gefängnis verlassen darf. Sie hatte Erfolg und die Bewährung wurde abgelehnt.

Nun bekam die 55-Jährige einen überraschenden Anruf von der staatlichen Behörde für Gnadengesuche und Bewährungen in Georgia, die ihr mitteilte, dass Starling bereits vor einem Jahr im Gefängnis gestorben war. Außergewöhnlich daran ist, dass normalerweise Gefängnisse umgehend bei den Opfern von Verbrechern anrufen, falls die Verurteilten in Haft sterben. Doch das Georgia-Staatsgefängnis meldete sich nicht bei O‘Boyle und gab dem People-Magazin auch keine Auskunft über den Grund.

Nach der Todesnachricht: Die Emotionen übermannen Maureen O‘Boyle

Kurz nach dem Anruf und der Nachricht, dass ihr Vergewaltiger gestorben war, brechen die Gefühle aus der 55-Jährigen heraus. „Ich konnte nicht aufhören zu weinen und ich wusste nicht mal warum. Es war bizarr“, sagte Maureen O‘Boyle dem People-Magazin. Sie war erleichtert aber auch wütend. Denn sie wollte wissen, ob sich Starling das Leben genommen hatte, ohne sich bei ihr zu entschuldigen. 

Deshalb forschte die Nachrichtensprecherin nach und fand heraus, dass ihr Peiniger eines natürlichen Todes gestorben war. „Ich war angefressen, weil er sich nicht entschuldigt hat. Ich werde nie wissen, ob es ihm wirklich leidtat, was er mir antat“, sagt O‘Boyle. Nun will die 55-Jährige nach vorne schauen und anderen Opfern von sexueller Gewalt helfen.

Eine 16-Jährige aus Bremen wurde im Februar vergewaltigt und der Täter konnte nun aufgrund Hinweisen festgenommen werden. In Hannover hingegen wurde eine Angestellte einer Psychiatrie von einem Patienten vergewaltigt. 

In Großbritannien starb eine Radiomoderatorin unter mysteriösen Umständen bei einem Zugunfall. 

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